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Gewerbegebiete in der Region gut entwickelt
Aus Sicht des Handwerks haben sich Gewerbegebiete zum Teil sehr gut entwickelt. Ich war kürzlich im Gewerbegebiet Hoppegarten, wo mir ein Handwerker sagte, dass die Ansiedlung seines Unternehmens und seines Eigenheimes die richtige Entscheidung gewesen sei.
Sehr gut aufgehoben im Gewerbepark Müllrose fühlt sich zum Bespiel der Bauunternehmer Ulrich Zimmer, Geschäftsführer der Müllroser Hoch-,
Tief-, Strassenbau GmbH. Das Gebiet ist zu 90 Prozent ausgelastet mit einer großen Vielfalt von Unternehmen. Ulrich Zimmer lobt das kollegiale Verhältnis untereinander. Selbstverständlich sei, dass sich die Betriebe mit Technik oder Material unterstützen bzw. Arbeitsleistungen füreinander erbringen. Hervorragend sei die Verkehrsanbindung des Gebietes, nur 10 km entfernt liege die Autobahn. Hinzu kommt die zentrale Lage der Stadt zwischen Frankfurt (Oder), Fürstenwalde, Eisenhüttenstadt und Beeskow. Man denke darüber nach, die drei großen leer stehenden Flächen des Gebietes zu teilen und damit kleineren Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich hier niederzulassen.
Natürlich sind manche Gewerbegebiete noch recht spärlich besetzt. Zum Teil liegt es an den Grundstückspreisen.
Um die Situation in den Gewerbegebieten zu verbessern, arbeitet die Handwerkskammer an einem Projekt der Zukunftsagentur Brandenburg mit. Dieses künftige Landespräsentationstool als zentraler Baustein in der Neuausrichtung der Brandenburgischen Wirtschaftspolitik wurde auf unserer Vollversammlung am 29. Juni in der Handwerkskammer vorgestellt. Dieses internetgestützte Werkzeug, das 2012 fertig gestellt sein soll, ist geeignet, möglichen Investoren einen Einblick in die Wirtschaft und Infrastruktur Brandenburgs zu geben und alle Fragen, wie zum Beispiel nach Gewerbegebieten, vorhandenen Unternehmen aber auch nach der sozialen und kulturellen Qualität zu beantworten. Es kann dazu beitragen, auch Handwerker zu einem Umzug in ein Gewerbegebiet zu veranlassen.
Wolfgang Zithier
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