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Sind ihre Daten wirklich sicher?
Auch in Handwerksbetrieben haben PCs und Notebooks längst Einzug gehalten. Und dies nicht nur für die Auftragsabwicklung und für die Buchhaltung; sie haben auch Kontakt zur großen weiten Welt des Internets. Vielleicht aber auch umgekehrt – sind Sie sich da sicher? Wie gut sind Ihre Daten geschützt?
Diese Daten sind oft erheblich mehr Wert, als das Gerät, auf dem sie gespeichert sind. Im Extremfall kann der Verlust oder der Missbrauch wichtiger Daten den Ruin des Unternehmens bedeuten!
Was ist zu tun? Regelmäßige Datensicherungen müssen zuverlässig erstellt und gelagert werden, eine gut konfigurierte Firewall muss her, ein guter aktueller Virenscanner, aktuelle Updates – nicht nur für das Betriebssystem, sondern auch für die Anwendungsprogramme (inklusive Browser) – sind unbedingt nötig und speziell beim Einsatz von Notebooks muss man sich auch über eine Verschlüsselung sensibler Daten, oder besser gleich der gesamten Festplatte Gedanken machen, und – wie macht man das eigentlich?
Aber da gibt es noch etwas, das nicht in Form von Bits und Bytes vorkommt und nicht in Silizium gegossen ist, sondern in Eiweiß – der gesunde Menschenverstand!
Mitdenken ist gefragt. Die zentrale Frage lautet: „Was würde passieren, wenn …“ Um eine fundierte Risikoanalyse kommt man nicht herum.
Wer hat welchen Zugriff auf die Daten, und – muss er den wirklich haben? Sind alle Mitarbeiter für einen sicheren Umgang mit den Daten geschult und darüber belehrt, was sie mit der IT-Infrastruktur tun dürfen, und was nicht? Sind hierbei auch Datenschutzgrundsätze berücksichtigt worden?
Sind die verschiedenen Passwörter vielleicht zu simpel oder liegen sie sogar aufgeschrieben leicht zugänglich herum?
Ist Ihr Wireless LAN mit einem „guten“ Passwort WPA2-verschlüsselt?
Wissen alle Mitarbeiter, dass man nicht auf jeden E-Mail-Anhang klickt, nur weil der dubiose Absender meint, es sei etwas Interessantes oder ganz Wichtiges?
Gibt es alternative Internet-Zugänge und wie gehen wir mit externen Datenträgern (z. B. USB-Sticks) um, die unter Umständen alle Bemühungen um die IT-Sicherheit torpedieren? Sind die Daten von Geräten und Datenträgern, die verschenkt, verkauft, verliehen oder verschrottet werden sollen, wirklich gründlich gelöscht?
Fragen über Fragen, die man sich stellen muss und die beantwortet werden müssen, um ruhig schlafen zu können. Hierbei können Sie auf die Unterstützung der Handwerkskammer zählen. Nutzen Sie die angebotenen Beratungsdienstleistungen und Informationsveranstaltungen zum Thema IT-Sicherheit.
Wolfgang Zithier
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