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Einstiegsqualifizierung - Infos für Jugendliche

Du hast trotz vieler Bewerbungen keinen Ausbildungsplatz gefunden und denkst es lag am Zeugnis? Dann versuch es doch mit der Einsstiegsqualifizierung (EQ). Während der EQ kannst du zeigen, dass mehr in dir steckt als deine Zensuren aussagen. weiterlesen

Was bedeutet Einstiegsqualifizierung?
Seit 2004 gibt es die Einstiegsqualifizierung als wichtige berufsvorbereitende Maßnahme. Die EQ ist ein Angebot an Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben und ist vergleichbar mit einem langfristigen Praktikum. Für die EQ gibt es klare gesetzliche Regelungen, die auch die zu zahlende Vergütung regelt. Während der Dauer der EQ arbeitest du in einem Betrieb. Dort sammelst Du Erfahrungen in deinem gewünschten Beruf und kannst sehen, ob deine Entscheidung richtig war. Der Betrieb seinerseits hat die Gelegenheit, dich kennen zu lernen und zu prüfen, ob du für eine Ausbildung in Frage kommen würdest. Es ist also deine Chance auf einen Ausbildungsplatz, was das Ziel der EQ ist. In den letzten Jahren mündeten nahezu 65 Prozent der Einstiegsqualifizierungen in einen regulären Ausbildungsvertrag.

Welche Bedingungen musst du erfüllen
Ganz wichtig ist, dass du bei der Agentur für Arbeit oder dem zuständigen Amt für Grundsicherung als Bewerber gemeldet bist und keinen Ausbildungsplatz gefunden hast. Du darfst noch keine Berufsausbildung absolviert haben und nicht älter als 25 Jahre sein. Die allgemeine Schulpflicht musst du erfüllt haben.

Wie lange dauert die Einstiegsqualifizierung?
Die Einstiegsqualifizierung dauert mindestens 6 Monate und darf nicht länger als ein Jahr durchgeführt werden.

Wie funktioniert die EQ?
Der Betrieb schließt mit dir oder deinen Erziehungsberechtigen, wenn du noch minderjährig bist, einen Vertrag über die Einstiegsqualifizierung ab. Einen Mustervertrag findest du im Download.
Neben Beginn und Dauer der EQ beinhaltet der Vertrag auch die Qualifizierungsbausteine, die in Anlehnung an die entsprechende Ausbildungsverordnung vermittelt werden sollen. Weiterhin regelt der Vertrag auch die Vergütung und den Urlaub während der EQ.
Während der EQ durchläufst du die einzelnen Qualifizierungsbausteine wie ein Auszubildender. Zum Abschluss der Qualifizierung erhältst du ein betriebliches Zeugnis und bei guten Leistungen ein Zertifikat der Handwerkskammer.

Wie steht’s mit der Vergütung während der EQ
Als Vergütung bekommst du monatlich 212 Euro ausgezahlt. Diese Vergütung wird dem Betrieb von der Agentur für Arbeit bereitgestellt. Außerdem erhält der Betrieb noch 106 Euro für Sozialversicherungsbeiträge, sodass du während der EQ auch versichert bist. Individuell kann der Betrieb auch eine höhere Vergütung dir zahlen.

Musst du auch zur Berufsschule gehen?
Wenn für dich die Berufsschulpflicht besteht, musst du diese in jedem Fall erfüllen. Gut für dich ist der Besuch einer Fachklasse in deinem gewünschten Ausbildungsberuf. Auch wenn keine Berufsschulpflicht mehr bestehen sollte, ist ein Schulbesuch in der Fachklasse anzuraten.

Du hast noch Fragen oder benötigst Hilfe?
Wende dich einfach an deinen Ausbildungsberater bei der Agentur für Arbeit oder dem zuständigen Amt für Grundsicherung. Unser Ansprechpartner ist Herr Regen. (siehe rechts)

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Ansprechpartner

Siegmund Regen
Passgenauer Vermittler
Tel.: 0335-5619159
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