Staatssekretär – Fortbildungsreihe für Lehrer


Fortbildungsreihe der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg durch Dr. Thomas Drescher, Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und Uwe Hoppe, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt (Oder), eröffnet.

 

„Gemeinsames Lernen an beruflichen Schulen – Professionalisierung des Bildungspersonals“

Das immer wichtiger werdende Thema der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften gab den Anstoß zu dieser Fortbildungsreihe, die sich in erster Linie an Lehrkräfte in Oberstufenzentren wendet. Wie Dr. Drescher in seinen Eröffnungsworten anmerkte, machen die Heterogenität und die Problemlagen an den Oberstufenzentren den Lehrkräften oft zu schaffen. Spezielle Projekte, wie z. B. „Türöffner“ bieten die Möglichkeit, über die Projekte entsprechend mehr Personal und auch sozialpädagogische Unterstützung zu binden. Dr. Thomas Drescher: „Ich bin fest gewillt für die Oberstufenzentren zu kämpfen.“ Bei den ersten Beratungen zum Thema Doppelhaushalt wird Herr Dr. Drescher das Thema Oberstufenzentren mit in die Gespräche einbringen. Ziel soll eine Gleichstellung zu den Schulen sein.

Die Seminarteilnehmerinnen nahmen dies wohlwollend auf und starteten mit den guten Wünschen von Dr. Thomas Drescher und Uwe Hoppe, für eine informative und erfolgreiche Weiterbildung, in den Tag.

 

Inhalt der Fortbildung:

Die rehabilitationspädagogische Weiterbildung steht prinzipiell allen an der beruflichen Ausbildung von Menschen mit Behinderung Beteiligten offen, insbesondere wendet sich die Weiterbildung an Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen. Die Weiterbildung soll die berufliche Handlungskompetenz von Lehrerinnen und Lehrern in der Ausbildung fördern und stärken.

Die neuen Anforderungen in der beruflichen Bildung führen zu verstärkten Bezügen zwischen den Lernorten. Insbesondere durch die steigende Nutzung der Informations- und

Kommunikationstechniken in den bestehenden und neuen Berufen ergibt sich eine wachsende Notwendigkeit zur Verschränkung in der Vermittlung beruflicher Fertigkeiten, Fähigkeiten, Kenntnisse und Verhaltensweisen in und zwischen den Berufen. Dadurch erhöhen sich auch die Berührungspunkte beider Lernorte.

Mit dieser Weiterbildung und der Verschiedenartigkeit der Zusammensetzung der Seminargruppe können gleichzeitig bisher vorliegende Kooperationshemmnisse mit behandelt werden. z. B. Lernortkooperation zwischen Betrieb und Berufsschule, somit ist die Lernortkooperation ein Mittel zur Integration von Praxisbezügen in die Ausbildung.

 

Wie kam es zur Entwicklung dieser Fortbildungsreihe?

Die Handwerkskammer beteiligte sich am Projekt „Implementierung von Inklusionskompetenz“, um die Chancen von Menschen mit Behinderung auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu verbessern.

Die Handwerkskammer steht in einem engen Kontakt zu Handwerksbetrieben und vor allem Ausbildungsbetrieben. Dies war und ist auch der Hauptgrund, dass aus dem Projekt heraus die Inklusionsberatungsstelle im Hause der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) verstetigt werden konnte.

Durch den Kontakt zu Oberstufenzentren ergaben sich viele Gespräche, die dazu veranlassten ein Weiterbildungsangebot für Lehrerinnen und Lehrer an den Berufsschulen zu entwickeln und anzubieten. Durch eine stetige hochqualitative Zusammenarbeit mit dem Ministerium und den Arbeitsgruppen zum Thema „Inklusion an beruflichen Schulen“ wurde durch die Projektmitarbeiter das Curriculum weiter entwickelt. In seiner Fassung ist es eine anerkannte Fortbildung für Lehrkräfte des Landes Brandenburg.

 

Ziel der Fortbildung:

Ziel beruflicher Bildung ist es, berufliche Handlungsfähigkeit herzustellen und auszubauen, auf diese vorzubereiten und ihren Erhalt sicherzustellen. Dazu gilt es, inklusive Bildungsstrukturen in allen Handlungsfeldern der beruflichen Bildung herzustellen und die gesetzlichen Grundlagen entsprechend inklusiv auszubauen sowie weiterzuentwickeln. Dieses Fortbildungsangebot, welches in drei Modulen angeboten wird, unterstützt diesen Prozess.

 

Madlen Mosig

Ressortleiterin Projektmanagement

Telefon: +49 335 5554243
Telefax: +49 335 5554203

madlen.mosig@hwk-ff.de

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