Mitglied der Handwerkskammer

Handwerkskammern wurden auf der Grundlage des Gesetzes zur Ordnung des Handwerks errichtet.  Diese vertreten die Interessen des Handwerks, ihre Mitglieder sind die Inhaber eines Betriebes eines Handwerks und eines handwerksähnlichen Gewerbes des Handwerkskammerbezirks sowie die Gesellen, andere Arbeitnehmer mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und die Lehrlinge dieser Gewerbetreibenden. Zur Handwerkskammer gehören auch Personen,  die selbstständig eine sog. nichtwesentliche Tätigkeit eines Handwerks gewerblich ausüben.

Warum Pflichtmitgliedschaft?

Im Rahmen der Selbstverwaltung kann die Handwerkskammer die Interessen des Handwerks nur dann im notwendigen Umfang vertreten, wenn die Mitgliedsbetriebe einen ihrer Leistungskraft angemessenen Solidarbeitrag leisten. Zu den umfangreichen Aufgaben der Handwerkskammer (siehe § 91 des Gesetzes) zählt, dass sie ständig eine vielfältige, qualifizierte Dienstleistungspalette bereithält, die jegliche Form der betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Beratung und der beruflichen Bildung einschließt. Darüber hinaus erfüllt die Handwerkskammer ihre vom Staat übertragenen hoheitlich-rechtliche Aufgaben, berät politische Entscheidungsträger und vertritt ihre Mitglieder handwerkspolitisch.

Aktive Mitgliedschaft

Mit ihrer Organisation hat sich das Handwerk eine Körperschaft geschaffen, deren Basis im ehrenamtlichen Wirken ihrer gewählten Mitglieder besteht. Handwerker engagieren sich in der Vollversammlung und im Vorstand, in verschiedenen Gremien und in zahlreichen Prüfungsausschüssen. Ihre Arbeit ist für alle Mitglieder unverzichtbar. Sie ist direkte Interessenvertretung des Handwerks.

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