Berufe mit Speed – Aufschlag mit Spritzer


Berufsorientierung: auf Initiative der Maler- und Lackierer­Innung Oderland als Schirmherrin fanden Ende Juni mehr als 550 Schüler, 50 Lehrer und 100 Handwerker zusammen – bei Handwerk, Sport und Wettbewerb.

Was reißt die Jugend vom Hocker? Wie geht Berufsorientierung für das Handwerk fescher und ansprechender. Durch den Impuls der Maler- und Lackiererinnung Oderland und Unterstützung durch den Regionalen Wachstumskern und die Stadt Frankfurt (Oder) hat die Handwerkskammer mit „Berufe mit Speed“ ein neues Format entwickelt, das sich zur Premiere als Punktlandung erwies. Während zahlreiche Stände von Firmen und Handwerker­innungen sich an der Promenade des Helenesees mit einfallsreichen Mitmachaktionen und eigens angereisten Showtrucks präsentierten, kämpften parallel 15 Schülerteams für die jeweiligen Zünfte im Drachenbootrennen, das durch den brandenburgischen Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport, Dr. Thomas Drescher, standesgerecht mit Pistole auf „hoher See“  gestartet wurde. Der Mix aus Sport und Handwerk überzeugte auch die teilnehmenden Firmen:  „Wir freuen uns, dass wir neben der lockeren Atmosphäre auch vier Vereinbarungen zu Praktikumsgesprächen führen konnten und sogar zwei Interessenten für einen Lehrstart ab 1. September auf uns zukamen. Bitte weiter­machen und wiederholen“, zeigte sich Laura Härchen,  Mitarbeiterin des Heizungs- und Sanitärunternehmens KDH GmbH begeistert.

Ohne Werbetrommel geht es nicht.

Kleine Brötchen sind nichts für Bäcker Uwe Mahlkow: „Lob an die Kammer, an die Beteiligten. Mit unserem Oldtimer-Back-Truck haben wir Aufmerksamkeit erzeugt. Unsere Bäckerkampagne kommt gut an. Wir müssen wirbeln und trommeln, sonst sieht und hört uns keiner. Das kenne ich aus dem Werbegremium unseres Verbandes. Und daher weiß ich: Solche Veranstaltungen, dazu sortenrein für´s Handwerk, sind genau das Richtige.“ Das Zeiten sich ändern und Anpassungen erfordern, sieht auch Tischler Roy Tackenberg: „Die Idee ist gut, die Location toll, das Wetter spitze. Wir präsentieren uns gern hier, wünschen uns aber mehr Ernsthaftigkeit bei den Teenies. Meine beiden jungen Kollegen meinen, dass sich die Jugend schon sehr verändert hat. Darauf müssen wir alle uns einfach einstellen.“ Ins gleiche Horn bläst Kammerpräsident Wolf-Harald Krüger mit seiner Ankündigung: „Wir werden künftig viele Sachen ausprobieren müssen, um Schüler zu treffen. So geballt und offen wie hier treffen wir Jugendliche sicher selten an. Wenn die beteiligten Handwerker es weiterhin unterstützen, spricht nichts gegen eine Neuauflage hier an der Helene. Mein Wunsch ist es, ähnliche Events im ganzen Kammerbezirk durchzuführen.“

Viele Interessenvertreter aus Stadverwaltungen und Landkreisen schauten sich das Veranstaltungsformat an.

„Die Veranstaltung ist in dieser Form einmalig und vorbildlich. Wir wollen junge Menschen in der Region halten. Hier werden sie gebraucht und können sich einbringen. Wie groß und vielfältig die Möglichkeiten sind, müssen wir aber auch deutlich machen.“

René Wilke, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder)

Ein großes Dankeschön an alle beteiligten Unterehmen! Hier ein paar Impressionen des Veranstaltungstages. Für “bewegte” Bilder einfach den Button in der rechten Spalte klicken!

Dieses Projekt ist gefördert aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” – GRW-Infrastruktur.

Silke Koeppen

Assistentin der Pressestelle

Telefon: 0335 5619 - 140
Telefax: 0335 56577 - 375

silke.koeppen@hwk-ff.de

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