Konjunkturzahlen im ostbrandenburgischen Handwerk


GWB-Digitalisierungsgesetz

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Während die Bau- und Ausbaubetriebe mit einem Auftragsvorlauf von durchschnittlich mehr als elf Wochen sowie Zulieferbetriebe weiterhin vergleichsweise gut dastehen, ist das Leiden in den konsumnahen Gewerken und den personenbezogenen Dienstleistungsgewerben groß. Diese benötigen weiterhin intensive Unterstützung.

Nur neun Prozent der Befragten sehen die kommenden Entwicklungen mit Sorge. 27 Prozent der Handwerksfirmen blicken optimistisch in die Zukunft. 63 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Geschäftslage aus.

Obwohl sich die Geschäftslage in allen Gewerken im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten eintrübte, hielt sich der Mitarbeiterrückgang in Grenzen. Betriebe im Nahrungsmittelhandwerk konnten sogar auf leicht wachsende Mitarbeiterzahlen verweisen. Das Handwerk rechnet, trotz eines derzeitigen Auftragsrückgangs von 37 Prozent, wieder mit einer positiven Entwicklung der Beschäftigtenzahlen.

Fehlende Aufträge aus Gastronomie, Hotellerie und Tourismus ließen die Umsätze bei den befragten Konditoren, Bäckern und Fleischern um 71 Prozent einbrechen. Auch den Gebäudereinigern und Textilreinigern fehlten Aufträge aus diesen Bereichen. Friseure und Kosmetiker meldeten Umsatzeinbrüche von bis zu 81 Prozent. Im Kfz-Handwerk waren es vor allem geschlossene Verkaufsräume, die zu einem Umsatzrückgang führten, der durch das Werkstatt- und Online-Geschäft nicht aufgefangen werden konnte.

Insgesamt meldet jeder vierte Betrieb Umsatzrückgänge, darunter auch Betriebe der Gesundheitshandwerke. Die führten dies auf die gestiegene Vorsicht der Kunden zurück. Lediglich elf Prozent der Betriebe vermeldeten ein Umsatzplus.

Jördis Kaczmarek

Sekretariat Gewerbeförderung

Telefon: 0335 5619 - 120
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joerdis.kaczmarek@hwk-ff.de

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