Prenzlauer Denkmalpflegefirma gewinnt Zukunftspreis Brandenburg 2021


Der Preisträger beschäftigt 81 Mitarbeiter, bildet derzeit zehn Lehrlinge aus und nimmt langfristig die Betriebsnachfolge in Angriff.

Zukunftspreis Brandenburg 2021

© Thomas Goethe – Fotoatelier Geothe, Cottbus

Die Restaurierungs- und Handwerksfirma BDP Baudenkmale Prenzlau GmbH & Co. KG hat sich auf die Sanierung von denkmalgeschützten Bauwerken spezialisiert. Alte Handwerkstechniken werden an den Nachwuchs weitergegeben, damit Baudenkmäler langfristig als Kulturgut erhalten bleiben. Sie sanieren nicht nur Kirchen und Altstadtmauern, sondern auch Gutshäuser und Schlösser. Handarbeit vom Feinsten bescherte den Prenzlauern 2016 den Denkmal-Handwerker-Preis für ihre restauratorische Klasse beim Auftraggeber von Schloss Arendsee in der Nordwestuckermark. Durch die Rekonstruktion, Restaurierung oder den Nachbau von historischen Bauelementen bzw. Bauwerksteilen leistet diese Firma einen nicht unwesentlichen Beitrag zum Erhalt von Kulturerbe.

Zukunftspreis Brandenburg 2021

© Thomas Goethe – Fotoatelier Geothe, Cottbus

Thomas Müller als ein Gesellschafter und Geschäftsführer setzt nicht und ausschließlich auf alte Handwerkstechniken. Er holte vor fünf Jahren den Bauingenieur Mathias Küster als Bauleiter ins Team. Der junge Mann wurde zwei Jahre später Geschäftsführer. Und seit 1.1.2021 ist er Mitgesellschafter. Diese strategische Unternehmensübergabe mit Voraussicht, Zutrauen und Offenheit ist lobenswert. Die Geschicke und Geschäfte der Baudenkmale Prenzlau werden Schritt für Schritt in die richtigen Hände gegeben, damit traditionelle Techniken und altes Handwerk in der Uckermark weiter blühen. Die zahlreichen Spuren der Firma Baudenkmale Prenzlau in der Uckermark finden sich nicht nur an teils Jahrhunderte alten, großen, mächtigen Gebäuden, sondern auch kleinen Objekten. Zudem bietet das Unternehmen auch den Neubau an.

Seit ihrer Gründung bildete BDP 37 Lehrlinge aus, die sie gern und oft übernommen hat. Der Handwerksbetrieb ist ein namhafter Arbeitgeber in der Uckermark, mitarbeiterorientiert und familienfreundlich, heißt es in der Jurybegründung. Und weiter: “Das leistungsstarke, kundenorientierte und qualitätsbewusste Bauunternehmen weist eine beeindruckende Umsatzentwicklung in den letzten Jahren auf. Sponsoring in Sportvereinen und finanzielle Unterstützungen von Kirchengemeinden zeichnen das Unternehmen aus.”

Sechs Unternehmen und ein Sonderpreisträger wurden mit dem wichtigsten Wirtschaftspreis des Landes, dem „Zukunftspreis Brandenburg“ 2021, ausgezeichnet. Aus Ostbrandenburg siegte die BDP Baudenkmale Prenzlau GmbH & Co. KG. Der Elektromeister Robert Engelhardt aus Bernau erwies sich als starker Finalist und bedauerte sehr, nicht gewonnen zu haben.

Zukunftspreis Brandenburg 2021

© Thomas Goethe – Fotoatelier Geothe, Cottbus

Ministerpräsident Woidke betonte in seiner Würdigung der Unternehmen: „Der Zukunftspreis ist eine hervorragende Gelegenheit, originelle Ideen und vorbildhafte Unternehmen über regionale Grenzen hinweg bekannt zu machen. Die innovativen Industrieunternehmen, das verarbeitende Gewerbe und die Handwerksunternehmen, die sich um diesen bedeutenden Wirtschaftspreis beworben haben, sind eine Triebfeder für unser Wirtschaftswachstum. Sie sichern Arbeitsplätze und damit letztendlich auch unseren Wohlstand. Nicht zuletzt haben sie sich den Pandemie-bedingten Herausforderungen gestellt. Neue Ideen wurden in die Tat umgesetzt, neue Kooperationen gestartet, und aus Technologien wurden Produkte. Die Finalisten des Zukunftspreises zeigen vorbildlich, wie sich Betriebe hochinnovativ und für die digitale Zukunft sehr gut aufstellen können. Deshalb: Meinen herzlichen Glückwunsch allen Gewinnerinnen und Gewinnern des Zukunftspreises!”

Mit ihren Geschäftsideen und -entwicklungen überzeugten sie die hochkarätig besetzte 16-köpfige Jury von ihren besonderen Leistungen für die brandenburgische Wirtschaft. Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke gratulierte den Gewinnern im Holiday Inn Berlin Airport Conference Centre in Schönefeld und verwies auf die Bedeutung regionaler Unternehmen für das gesamte Land Brandenburg.

Die Zukunftspreisträger haben 2020 einen Umsatz von mehr als 66 Millionen Euro erwirtschaftet. Sie beschäftigen rund 650 Frauen und Männer und bilden mehr als 50 junge Menschen aus. Sie stehen für besondere Leistungen in der Ausbildung, bei der Nachfolge oder für neue Dienstleistungen und Produkte, mit denen sie kreativ, aktiv und innovativ in die Zukunft investieren. Alle Unternehmen zeichnen sich zudem durch ihr herausragendes Engagement für ihre Mitarbeiter und ihre Region aus. In mehreren Runden setzten sie sich gegen insgesamt 82 Bewerber durch.

Michael Thieme

Pressereferent Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0335 5619 - 108
Telefax: 0335 56577 - 375

michael.thieme@hwk-ff.de

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© www.zukunftspreis-brandenburg.de

Zum Zukunftspreis Brandenburg

Der Wettbewerb würdigt unternehmerische Leistungen. Die ausgewählten Unternehmen stehen für besondere Leistungen in der Ausbildung, bei der Nachfolge oder im Umgang mit Innovationen. Es sind erfolgreiche Wirtschaftsgeschichten, die über die Landesgrenze hinausstrahlen. Vor allem aber stehen sie für das, was Brandenburg braucht: Unternehmerinnen und Unternehmer, die für Arbeit und Ausbildung sorgen, sich gesellschaftlich engagieren und die ihre Zukunft fest im Blick haben.

Zu den Unterstützern und Partnern des wichtigsten Wirtschaftspreises in Brandenburg zählen die sechs Wirtschaftskammern – IHKs und HwKs – sowie namhafte Institutionen und Unternehmen wie die Investitionsbank des Landes Brandenburg, die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH, die Deutsche Bank, die Bürgschaftsbank Brandenburg, die EWE AG sowie die Agenturen für Arbeit Eberswalde, Frankfurt (Oder) und Neuruppin. Medienpartner sind die drei brandenburgischen Regionalzeitungen „Märkische Oderzeitung“ (MOZ), „Märkische Allgemeine Zeitung“ (MAZ) und „Lausitzer Rundschau“ (LR) sowie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB).

Ausführliche Informationen gibt es unter www.zukunftspreis-brandenburg.de oder auf facebook.com/zukunftspreis

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