Beispiele, die Schule machen sollten


Tag der offenen Unternehmen in Müllrose am 10. Mai

Auch in diesem Jahr sind wieder viele Schüler dem Aufruf zum 13. Tag des offenen Unternehmens gefolgt. Zwar hatte die Sonne sich in diesem Jahr versteckt, doch die etwa 350 Schüler und fast 50 Betriebe waren gut drauf. Neben der Handwerkerstraße auf dem Hof von Initiator und Unternehmer Ulrich Zimmer (HTS GmbH) und dem Gewerbegebiet Müllrose brachten Shuttlebusse Schüler in teilnehmende Betriebe aus der näheren Umgebung. Viele Unternehmen öffneten ihre Türen für Schulklassen, ließen einen Blick hinter die Kulissen zu und einige gaben den Schülern die Möglichkeit ihre Fähig- und Fertigkeiten in typischen Tätigkeiten der Ausbildungsberufe auszuprobieren.

Ziel des Tages des offenen Unternehmens ist es, Kindern und Jugendlichen zu zeigen, welche tollen Ausbildungsangebote und Karrieremöglichkeiten es direkt vor der Haustür gibt. Hierbleiber sind gefragt, um die Region zu stärken und dem demografischen Wandel entgegen zu wirken. In der Vergangenheit haben sich an diesem Tag schon Erstgespräche für Praktika und Ausbildungsverträge ergeben.

Der Tag des offenen Unternehmens in Müllrose findet jährlich in Zusammenarbeit mit der Grund- und Oberschule Müllrose und seit 2018 auch mit Schulen der Nachbarorte Fünfeichen und Groß Lindow statt. In seiner Begrüßung dankte Ulrich Zimmer den verantwortlichen Schulleitern, den Betrieben und Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft, die die Veranstaltung ermöglichen und zum Erfolg geführt haben. Für sein Engagement überreichte die Müllroser Schule dem Unternehmer ein weiteres Schild für seinen Gildebaum: den Schornsteinfeger.

HWK-Präsident Wolf-Harald Krüger nahm in seiner Rede Bezug auf die Schülerdemo “Fridays for Future”. Dieser Freitag, der 10. Mai 2019, Tag der 13ten Ausgabe des Events in Müllrose, sei erst recht ein Freitag für die Zukunft. Die Zukunft der Schüler werde durch die Berufsorientierung gesichert, die Zukunft der Region, indem die Schüler hier eine Ausbildung beginnen.

Impressionen vom Tag des offenen Unternehmens

Lehrberufe des Handwerks in Frankfurt am 22. Mai

Mehr als 300 Schüler von 8. bis 10. Klassen aus Frankfurt, Letschin, Seelow, Beeskow, Eisenhüttenstadt lernten am Mittwochvormittag 25 Handwerksberufe im ÜAZ der Bauwirtschaft kennen. Dazu zählten u.a. Maurer, Metallbauer und Maler, Dachdecker, Zimmermann und Steinsetzer, Straßen- bzw. Tiefbauer, Elektrotechniker, Fliesenleger und Tischler, Landmaschinenmechatroniker und Orgelbauer sowie Zahntechniker, Hörgeräteakustiker und Kosmetikerin – 20 Firmen aus der Oderregion gestalteten einen Berufeparcours zum Anfassen. Die Vielfalt live durch Tests und Mitmachaktionen erleben, bereitete vielen Schüler Spaß und Erkenntnisgewinn.

Die Handwerksbetriebe nutzten die für sie kostenfreie Veranstaltung auch, um die Teenager auf Praktika- und Lehrstellenangebote hinzuweisen. Die Lehrberufeschau des Handwerks gibt es seit 2016. Organisiert wird diese jährlich durch die Beschäftigungsförderung der Stadt Frankfurt, das ÜAZ und die Handwerkskammer. Die Berufsorientierung für Schüler durch Handwerksfirmen, die Berufsnachwuchs suchen, bringt behutsam und stetig Erfolg. In Ostbrandenburg konnte die Zahl der Neulehrlinge in den letzten vier Jahren seit 2015 um 250 Azubis auf nunmehr 900 Lehrlinge im 1. Lehrjahr kontinuierlich gesteigert werden. „Im Handwerk geht was für Jungs und Mädchen“, weiß der Obermeister der Schornsteinfegerinnung Stephan Rost.

Akteure waren: Schornsteinfegerinnung, der Maler & Lackiererinnung Oderland, Fliesenleger Steffen Müller, BK Bau Neuzelle, Elektro Jahn GmbH & Co. KG, Hörpartner Fürstenwalde, Schönherr & Fritsch Bau, KDH – Sanitär – Heizung – Klima aus Frankfurt, Die Kosmetik-Eule, Brandenburger Landtechnik Verband und dem K&H Landmaschinenhandel aus Jacobsdorf, Heckmann Stahl aus Eisenhüttenstadt, der Amplifon Deutschland GmbH in Frankfurt, W. Sauer Orgelbau aus Müllrose, IDOMA Zahntechnik aus Eisenhüttenstadt, Oevermann Verkehrswegebau, Strabag aus Berlin.

Impressionen von der Lehrberufeschau

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -