Vertragsunterzeichnung mit Poznan


Die langjährige Partnerschaft zwischen den beiden Handwerkskammern in Poznań und Frankfurt (Oder) wird unbefristet fortgesetzt. Die neue Kooperationsvereinbarung beschäftigt sich inhaltlich vor allem mit der Fachkräftequalifikation auf beiden Seiten. Das beginnt bei den regelmäßigen Besuchen  von polnischen Jugendgruppen in den Bildungszentren Frankfurt und Hennickendorf und setzt sich über den „Abgleich“ von Ausbildungsstandards in gleichen Gewerken fort. Poznań ist eine der wenigen Kammern in Polen, die bei ihren Mitgliedern schrittweise das System der dualen Ausbildung starteten. Daher hält es Uwe Hoppe, Hauptgeschäftsführer der ostbrandenburgischen Handwerkskammer für machbar, dass künftig auch deutsche Lehrlinge mit europäischen Austauschprogrammen in Poznań Praktika absolvieren. „Mein Kollege Tomas Wika ist deutschlandweit mit vielen Aktivitäten unterwegs. Wir schätzen, dass er, der nach Hannover und Leipzig, Chemnitz und Potsdam schaut, Frankfurt nicht übersieht. Denn neben der Förderung von Austausch ist uns miteinander wichtig, Vorurteile dies- und jenseits der Grenze abzubauen.“ Angestrebt werden gemeinsame Projekte mit Hochschul- und Bildungseinrichtungen.

In der Boomregion Poznań ist eine Vielzahl modern ausgestatteter Industrie- und Handwerksfirmen angesiedelt. Zu den zahlenmäßig stärksten Handwerksbranchen gehören die Kfz-Mechaniker, spezialisierte Baubetriebe, ein modernes SHK-Handwerk, die Elektrobranche und Tischler wie auch Friseure.

Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg und die Großpolnische Handwerkskammer in Poznań fördern daher auch die Geschäfts- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen deutschen und polnischen Handwerksunternehmen,  insbesondere durch:

  •  die Beratung deutscher und polnischer Handwerksunternehmen und Unterstützung bei der Ausführung von Formalitäten im Rahmen der Unternehmensgründungen,
  • die gegenseitige Unterstützung bei Kooperationsanbahnungen,  von Partnerrecherchen und Betriebsbesuchen,
  • die Unterstützung beim Zugang und der Bewerbung um Aufträge im Nachbarland,
  • den gegenseitigen Austausch von Informationen zu aktuellen wirtschaftlichen Vorschriften und Änderungen in der Gesetzgebung beider Länder,

Die Wielkopolska Izba Rzemieślnicza in Poznań ist die mitgliederstärkste Handwerkskammer im Nachbarland. Sie vereinigt 44 Innungen und 9 Genossenschaften und kann auf knapp 5000 Mitgliedsbetriebe bauen. Ihr Präsident Jerzy Bartnik ist zugleich der des Zentralverbandes des polnischen Handwerks.

Michael Thieme

Pressereferent Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0335 5619 - 108
Telefax: 0335 5619 - 110

michael.thieme@hwk-ff.de

Präsident Herr Krüger und Präsident der Handwerkskammer Poznan Jerzy Bartnik

© hwk-ff.de / Leif Kuhnert

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