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Gemeinsam mit den Handwerkskammern und den Fachverbänden des Handwerks hat der ZDH die Handwerksbetriebe zu den Auswirkungen der aktuellen geopolitischen Krisensituation befragt. Die Betriebsbefragung wurde vom 22. bis 28. November 2022 durchgeführt. Insgesamt haben sich 3.147 Handwerksbetriebe beteiligt.

Der ZDH hat die Ergebnisse der jüngsten Betriebsbefragung zur aktuellen geopolitischen Krisensituation veröffentlicht.Die Ergebnisse zeigen eine weiterhin hohe Belastung der Betriebe durch das herausfordernde geopolitische Umfeld – insbesondere durch weiter anhaltende Lieferengpässe, stark gestiegene Energiepreise und eine teilweise Gefährdung der Energieversorgungssicherheit.
Die Ergebnisse der Betriebsbefragung stellen wir Ihnen auf diesen Seiten (siehe Download) gern zur Verfügung.

Quelle: ZDH im Dezember 2022

Jördis Kaczmarek

Assistentin der Abteilung Gewerbeförderung

Telefon: 0335 5619 - 120
Telefax: 0335 5619 - 123

joerdis.kaczmarek@hwk-ff.de

Die Suche nach Auszubildenden gestaltet sich in vielen Handwerken durch die demografische Entwicklung, den Trend zu höheren Schulabschlüssen und die deutlich gestiegene Studierneigung junger Menschen zunehmend schwieriger. Dabei fehlen dem Handwerk bereits aktuell mehrere hunderttausend Fachkräfte. Eine Lücke, die sich in den nächsten Jahren noch einmal zu vergrößern droht – nicht zuletzt durch die aktuelle Energie- und Klimawendepolitik.

Um aktuelle Informationen über die Ausbildungsaktivitäten der Handwerksbetriebe, ihre Bemühungen zur Besetzung offener Ausbildungsplätze oder auch die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die betriebliche Ausbildung junger Handwerkerinnen und Handwerker zu gewinnen, führt der Zentralverband des Deutschen Handwerks gemeinsam mit vielen Handwerkskammern eine Umfrage zur „Ausbildungssituation im Handwerk“ durch.

Mit der Umfrage sollen u. a. Daten zur Besetzung angebotener Ausbildungsplätze, über
Gründe für den Verzicht auf Beschäftigung Auszubildender und die Aktivitäten der Betriebe zur Besetzung von Ausbildungsplätzen gewonnen werden.

Bitte nehmen Sie sich kurz Zeit, um die folgenden Fragen zu beantworten. Sie helfen uns damit, die Interessen des Handwerks gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten und die Stärke des Handwerks auch in Zukunft zu wahren.

Die Umfrage beinhaltet  insgesamt 6 (komplexe) Fragen.

Den im Download befindlichen Fragebogen senden Sie bitte bis spätestens 31. Oktober 2022  per Post an uns zurück. Sofern Sie den Übertragungsweg per Fax bevorzugen, können Sie den Fragebogen gern an folgende Fax-Nr. senden: 0335 5619-123.

Alternativ können Sie ab dem 13. September 2022 unter folgenden online-Link https://zdh-umfragen.de/ausbildung den Online-Umfragebogen ausfüllen.
Unternehmer, die diese Variante wählen, müssen bei Aufrufen der Seite einmalig eine Mailadresse angeben, an die dann ein Passwort gesendet wird. Die Mailadresse dient nur der Übermittlung des Passwortes und wird nicht gespeichert. Wenn der Unternehmer für den Fragebogen freigeschaltet ist, wird dieser vollständig am Bildschirm ausgefüllt, ein Ausdrucken und Versenden per Post/Fax ist weder möglich noch nötig.

Die Umfrage läuft bis zum 31. Oktober 2022. 

Selbstverständlich behandeln wir Ihre Angaben anonym. Alle Angaben werden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen streng vertraulich behandelt und nur in Gesamtergebnissen veröffentlicht.

Für Rückfragen steht Ihnen unsere Mitarbeiterin Frau Jördis Kaczmarek (Telefon 0335 5619-120) zur Verfügung.

Für Ihre Mitarbeit danken wir Ihnen recht herzlich.

Jördis Kaczmarek

Assistentin der Abteilung Gewerbeförderung

Telefon: 0335 5619 - 120
Telefax: 0335 5619 - 123

joerdis.kaczmarek@hwk-ff.de

Um aktuelle Informationen über die Energiekostenbelastung in den Betrieben und die Realisierung von Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs zu gewinnen, haben wir Sie gebeten, im Frühjahr 2022 an der bundesweiten Umfrage “Energieeffizienz im Handwerk” teilzunehmen, die der Zentralverband des Deutschen Handwerks  gemeinsam mit vielen Handwerkskammern  durchgeführt hat.

Mit dieser Umfrage sollten u. a. Daten zur Veränderung des Anteils der Energiekosten an den betrieblichen Umsätzen, umgesetzte und geplante Maßnahmen zur Energieverbrauchssenkung und aus betrieblicher Sicht bestehende Hürden im Zusammenhang mit der Umsetzung von Energieeffizienz verbessernden Maßnahmen gewonnen werden. Der Fragebogen umfasste insgesamt 4 (komplexe) Fragen.

  • Bitte schätzen Sie den Anteil der Energiekosten am Betriebsumsatz im Jahr 2021
  • Haben Sie in den letzten 5 JAhren Maßnahmen unternommen, um Ihren Energieverbrauch zu senken oder planen Sie dies innerhalb der nächsten 5 Jahre?
  • Welche Hürden sehen Sie bei der Umsetzung/Planung von Maßnahmen zur Energieverbrauchssenkung?
  • Kennen Sie das kostenlose digitale Energiebuch der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz …??

Den Bericht zur Auswertung der Sonderumfrage auf Bundesebene stellen wir Ihnen hiermit gern zur Verfügung.

Bei der Bewertung der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass diese sich auf den Betrachtungszeitraum vor dem Beginn des Ukraine-Kriegs beziehen und dessen Effekte auf Energiekosten und Energieversorgungssicherheit hier nicht enthalten sind.

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass gerade aufgrund der zuletzt sprunghaft gestiegenen und absehbar auf einem hohen Niveau verbleibenden Energiepreise einer möglichst energieeffizienten Produktion und  Auftragserbringung eine immer wichtigere Rolle zukommt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu sichern. Um diesen  Transformationsprozess zu unterstützen, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen mit auch für kleine und mittlere Betriebe passenden Förderprogrammen:

  • Es zeigt sich, dass der Energiekostenanteil (Anteil der Einkaufsrechnungen für Energieträger, wie Gas, Öl, Strom, Diesel/Benzin oder erneuerbare Energien) am Umsatz in den letzten 5 Jahren auf mehr als 10 Prozent stark zugenommen hat.
  • Zugleich hat in diesem Zeitraum etwa jeder zweite Betrieb Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs umgesetzt oder plant dies innerhalb der nächsten 5 Jahre.
  • Hauptmotivation für Umsetzung und Planung von  Energieeffizienzmaßnahmen sind dabei die gestiegenen Energiekosten.
  • Eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit der potenziellen Maßnahmen würde den Anteil der Betriebe erhöhen, die diese dann auch umsetzen.
  • Zudem braucht es verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen und passgenaue Förderprogramme, um die Energieeffizienz in den Handwerksbetrieben weiter und zeitnah zu verbessern.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Bericht, den wir Ihnen als Download auf diesen Seiten gern zur Verfügung stellen.

Quelle: ZDH im August 2022

Jördis Kaczmarek

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joerdis.kaczmarek@hwk-ff.de

Gemeinsam mit den Handwerkskammern und den Fachverbänden des Handwerks hat der ZDH die Handwerksbetriebe zu den Auswirkungen der andauernden geopolitischen Krisensituation befragt. Die Betriebsbefragung wurde vom 31. August bis zum 7. September 2022 durchgeführt. Insgesamt haben sich 4.195 Handwerksbetriebe beteiligt.

Der ZDH hat die Ergebnisse der jüngsten Betriebsbefragung zur aktuellen geopolitischen Krisensituation veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Zunahme der betrieblichen Belastungen durch das aktuell herausfordernde geopolitische Umfeld – insbesondere durch die weiter anhaltenden Lieferengpässe und die stark gestiegenen Energiepreise.

Die Ergebnisse der Betriebsbefragung stellen wir Ihnen auf diesen Seiten (siehe Download) gern zur Verfügung.

Quelle: ZDH im September 2022

Jördis Kaczmarek

Assistentin der Abteilung Gewerbeförderung

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Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs spüren auch viele Handwerksbetriebe.
Um einen genaueren Überblick über die aktuellen Herausforderungen und Belastungen zu erhalten, führte der ZDH gemeinsam mit den Handwerkskammern und Fachverbänden eine Betriebsbefragung durch.

Die Befragung wurde vom 28. April bis zum 8. Mai 2022 durchgeführt. Insgesamt haben sich 1.898 Handwerksbetriebe beteiligt.

Als stark auf den Binnenmarkt ausgerichteter Wirtschaftsbereich, der etwa 7 Prozent seiner Umsätze im Ausland erzielt, ist das Handwerk insgesamt weniger stark von den unmittelbaren Folgen des Ukraine-Kriegs und den Sanktionen gegen Russland und Belarus betroffen als andere, stärker außenwirtschaftlich orientierte Branchen.
Dementsprechend berichtet die Mehrheit der Betriebe (59 Prozent) davon, dass die eigenen Umsätze bisher nicht durch den Ukraine-Krieg gesunken sind. Allerdings spüren auch 41 Prozent die Kriegsfolgen bereits in Form sinkender Umsätze. Vor allem die Kfz-Betriebe (65 Prozent) sowie die Bauhandwerke (51 Prozent) und die Handwerke für den gewerblichen Bedarf (50 Prozent) berichten von Auswirkungen auf ihre Umsätze. In den Gesundheits- und den privaten Dienstleistungsgewerken sind die Auswirkungen (noch) geringer. Hier berichten 77 bzw. 74 Prozent der Betriebe davon, dass der Ukraine-Krieg keine Auswirkungen auf die eigenen Umsätze hat.

Zusammenfassung der Ergebnisse:

  • Kriegsbedingte Umsatzverluste in vielen Handwerksbetrieben
  • Lieferkettenstörungen haben zugenommen
  • Öffentliche Auftragsgeber tragen Beschaffungsengpässen nicht ausreichend Rechnung
  • Energiekostenbelastung hat stark zugenommen und gefährdet die Liquidität vieler Handwerksbetriebe
  • Trotz breiter Betroffenheit erfüllt die Mehrheit der Handwerksbetriebe nicht die Zugangsvoraussetzungen zu den KfW-Sonderprogrammen
  • Handwerk steht bereit für die Integration von Geflüchteten in Arbeit und Ausbildung

Den ausführlichen Bericht zur Auswertung der Sonderumfrage auf Bundesebene stellen wir Ihnen hiermit als Download gern zur Verfügung.

Quelle: ZDH im Mai 2022

Jördis Kaczmarek

Assistentin der Abteilung Gewerbeförderung

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joerdis.kaczmarek@hwk-ff.de

Die Auswirkungen des Coronavirus auf die deutsche Wirtschaft insgesamt und natürlich auch auf die Handwerksbetriebe sind bereits erheblich. Erwartet werden muss zudem, dass die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Ausbreitung in den kommenden Wochen weiter zunehmen werden.

Um ein aktuelles Bild von der Betroffenheit der Betriebe zu erhalten, führte der ZDH seit März 2020 eine sich regelmäßig wiederholende Online-Befragung von Handwerksbetrieben durch.

Ergebnisse der 12. Befragung in der 21. KW 2021:

Die zwölfte Betriebsbefragung wurde vom 25. bis 30. August 2021 durchgeführt. Insgesamt haben sich 1.654 Betriebe beteiligt.

Es zeigt sich, dass die pandemische Atempause in den Sommermonaten auch den Geschäften der Handwerksbetriebe zugutegekommen ist. Deutlich weniger Betriebe sind aktuell von Umsatzeinbußen betroffen, die zudem geringer ausfallen als zuvor. Gleichzeitig steigen die Auftragsbestände der Betriebe erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie und schaffen eine gute Grundlage für die weitere Erholung der Geschäftslage im Herbst.

Die wirtschaftlichen Perspektiven haben sich zuletzt in vielen Betrieben aufgehellt und die Erwartungen für die kommenden Monate haben sich deutlich verbessert. Das Vor-Corona-Niveau bei den betrieblichen Umsätzen und der Beschäftigung wird aber auch im Herbst voraussichtlich noch nicht erreicht werden. Zudem bestehen für die Erholung der Konjunktur weiter viele Risiken.

Neben dem weiteren Pandemie-Geschehen muss dazu das erneut gestiegene Ausmaß der Lieferkettenstörungen bei vielen Rohstoffen, Materialien und Vorprodukten gezählt werden. Inzwischen melden 3 von 4 Handwerksbetrieben, davon betroffen zu sein. Der Geschäftsbetrieb wird dadurch massiv beeinflusst und Aufträge müssen verschoben oder storniert werden, weil das Material fehlt. Nicht selten werden bestehende Aufträge zum betriebswirtschaftlichen Verlustgeschäft und drohen die infolge der Corona-Krise ohnehin geschwächte wirtschaftliche Substanz der Betriebe weiter zu verringern. Besonders von den Folgen der Corona-Pandemie betroffenen Betrieben müssen die bestehende Unterstützungsinstrumente deshalb weiterhin offenstehen.

Die ausführliche Auswertungen stellen wir Ihnen gern auf dieser Seite als Download zur Verfügung.

 

Quelle: ZDH im September 2021

Um die Folgen der Corona-Pandemie für die Handwerksbetriebe besser beurteilen zu können, hat der ZDH in Zusammenarbeit mit Handwerkskammern und Fachverbänden des Handwerks die Betriebe schon mehrfach zu deren Auswirkungen auf die aktuelle Geschäftstätigkeit befragt.

Mit der sechsten Umfragerunde im August 2020 wurde nun speziell die Finanzierungssituation der Betriebe beleuchtet. Insgesamt haben sich 2.509 Betriebe an der Befragung beteiligt. Zusätzlich wurden auch die Betriebsberatungsstellen der Handwerksorganisation um ihre Einschätzung gebeten.

Die Ergebnisse geben wichtige Anhaltspunkte für die weitere politische Arbeit der Handwerksorganisation auf Bundes- und Landesebene.

  • Mehr als die Hälfte der antwortenden Betriebe ist von negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie betroffen.
  • Lediglich 3 Prozent der Antwortenden gehen aktuell davon aus, einen Insolvenzantrag stellen zu müssen.
  • Weniger als ein Drittel der antwortenden Betriebe nutzen aktuell die vom Bund und den Ländern zur Verfügung gestellten Corona-Hilfen.
  • Handwerksbetriebe haben auch in der Zeit vor Corona betriebswirtschaftlich zielführend gearbeitet und pflegen einen vertrauensvollen Kontakt zu ihrer Hausbank. Dies wird in der bestehenden Krisensituation honoriert. So berichten lediglich 9 Prozent der antwortenden Betriebe – außerhalb der Covid-19-Fördermaßnahmen – von Problemen beim Kreditzugang.
  • Bei einem Teil der antwortenden Handwerksbetriebe (42 Prozent) hat sich die Eigenkapitalsituation seit Pandemiebeginn bereits verschlechtert.
  • 80 Prozent der Antwortenden sehen aktuell gleichwohl zumindest keine Gefahr der bilanziellen Überschuldung. Zu erwarten ist jedoch, dass die Gefahr der bilanziellen Überschuldung zeitverlagert ab dem 4. Quartal 2020 zunehmen kann.
  • Knapp 30 Prozent der antwortenden Betriebe sehen einen weiteren Handlungsbedarf für staatliche Hilfsmaßnahmen, die möglichst unbürokratisch und schnell beantragt werden können.

Den Ergebnisbericht zur ZDH-Betriebsbefragung finden Sie als Download auf diesen Seiten.

Quelle: DHKT/ZDH  im Oktober 2020

Jördis Kaczmarek

Assistentin der Abteilung Gewerbeförderung

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joerdis.kaczmarek@hwk-ff.de

Um aktuelle Informationen über die in den nächsten Jahren anstehenden Betriebsübergaben im Handwerk sowie die Erfahrungen mit und den Bedarf an Unterstützungsangeboten aus Sicht der einen Betrieb übergebenden Inhaber zu gewinnen, haben wir Sie gebeten, im Herbst 2020 an der bundesweiten Umfrage „Betriebsnachfolge im Handwerk“ teilzunehmen, die der Zentralverband des Deutschen Handwerks gemeinsam mit vielen Handwerkskammern durchgeführt hat. Die Umfrageergebnisse bilden eine wichtige Argumentationsgrundlage für die Wahrung der Interessen des Handwerks gegenüber der Politik und helfen dabei, konkrete Handlungsfelder offenzulegen.

Die Umfrage beinhaltete insgesamt 8 Fragen:

  • Alter des Betriebsinhabers
  • Welche Rechtsform hat Ihr Betrieb?
  • Beabsichtigen Sie, Ihren Betrieb in nächster Zeit…
    … an einen Nachfolger zu übergeben?
    … zu schließen?
  • An wen soll Ihr Betrieb übergeben werden?
  • Welche sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen bei der Betriebsübergabe?
  • Wie bewerten Sie die Qualität folgender Angebote zur Vorbereitung einer (späteren) Betriebsübergabe?
  • Zur Preisfindung ist in der Regel eine Unternehmensbewertung hilfreich. Wurde Ihr Betrieb bereits bewertet?
    Wenn ja, Wer hat die Bewertung vorgenommen?
    Wenn ja, wie beurteilen Sie das Ergebnis der Bewertung?
  • Wie bewerten Sie für Ihren Betrieb die Erfolgswahrscheinlichkeit einer (zukünftigen) Betriebsübergabe?

Eine Auswertung der Umfrageergebnisse der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg stellen wir Ihnen in diesem Beitrag als Download gern zur Verfügung.

Den Bericht zur Auswertung der Sonderumfrage auf Bundesebene stellen wir Ihnen hiermit gern zur Verfügung.

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass ein wachsender Anteil der Betriebe in näherer Zukunft an einen Nachfolger übergeben werden soll. Zudem ist der Beratungsbedarf zu Betriebsübergaben aufseiten der Betriebe hoch. Das ist nicht zuletzt auf die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für Übergaben und den Mangel an geeigneten Nachfolgern zurückzuführen:

  • Aktuell ist bereits beinahe jeder vierte Betriebsinhaber im Handwerk der Altersgruppe der über 60-jährigen zuzurechnen. Eine Folge der demografischen Entwicklung ist, dass in den kommenden 5 Jahren bei bis zu 125.000 Handwerksbetrieben die Übergabe an einen Nachfolger vollzogen werden dürfte.
  • In den zur Übergabe anstehenden Betrieben ist überwiegend bereits entschieden, wer die Nachfolge antreten soll. Dabei wird vor allem eine Weitergabe innerhalb der Familie oder die an einen Mitarbeiter angestrebt.
  • Zu den drei zentralen Herausforderungen für das Gelingen einer Betriebsübergabe zählen die Inhaber die Suche nach einem geeigneten Nachfolger (57 Prozent), die Ermittlung des Unternehmenswertes (40 Prozent) und steuerliche Aspekte (31 Prozent).
  • Erste Anlaufstelle für die Beratung zum Thema Betriebsnachfolge ist für die meisten Betriebe ihr Steuerberater, aber auch die Beratungsangebote von Handwerkskammern und -verbänden werden häufig genutzt. Die Zufriedenheit mit der Qualität dieser Beratungsangebote ist zudem insgesamt hoch.
  • Nur für etwa jeden fünften Betrieb, der in den kommenden 5 Jahren übergeben werden soll, wurde bereits der Unternehmenswert ermittelt. Am häufigsten werden Bewertungen durch die Berater der Handwerksorganisation (i. d. R. mittels des bewährten AWH-Verfahrens) oder den Steuerberater durchgeführt.
  • Vor allem die mittleren und großen Betriebe sehen gute Erfolgschancen für die Übergabe, während vor allem Kleinstbetriebe die Erfolgswahrscheinlichkeit deutlich zurückhaltender bewerten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Bericht, den wir Ihnen als Download auf diesen Seiten gern zur Verfügung stellen.

 

Quelle: ZDH im April 2021

Jördis Kaczmarek

Assistentin der Abteilung Gewerbeförderung

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Um aktuelle Informationen zum Fahrzeugbestand und dessen Modernisierung bzw. Umstellung auf klimafreundlichere Antriebskonzepte sowie einen Überblick über Belastungen durch die derzeitigen verkehrspolitischen Rahmenbedingungen aus Sicht der Handwerksbetriebe zu erhalten, hat der ZDH im Zuge der Konjunkturberichterstattung für das erste Quartal 2020 gemeinsam mit 26 Handwerkskammern eine Umfrage zum Thema “Fahrzeuge und Mobilität im Handwerk” durchgeführt. Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg beteiligte sich aktiv an dieser Sonderumfrage.
Die Umfrage beinhaltete  insgesamt 9 Fragen:

  • Wo liegt der Hauptsitz Ihres Betriebes?
  • Verfügt Ihr Betrieb über eigene Fahrzeuge?
  • Wie viele Ihrer Fahrzeuge sind in den folgenden Jahren erstmals zugelassen worden?
  • Welche Antriebsarten (und Schadstoffnormen) haben Ihre Fahrzeuge (LKW und PKW)?
  • Wenn Sie bereits E-Fahrzeuge nutzen, haben sich diese im Einsatz bewährt?
  • Erwarten Sie, dass Ihr Betrieb auch zukünftig auf eigene Kraftfahrzeuge angewiesen ist?
  • Wollen Sie in den nächsten 2 Jahren (ggf. weitere) Kraftfahrzeuge mit Elektroantrieb/Plug-in-Hybrid
    kaufen oder leasen?
  • Ist für Sie in der Arbeitspraxis zukünftig der Einsatz von Lastenrädern/E-Lastenrädern vorstellbar?
  • Welche verkehrspolitischen Rahmenbedingungen belasten Ihren Betrieb besonders?

Verkehrspolitische Themen haben in den letzten Jahren massiv an Bedeutung für das Handwerk gewonnen. Die langjährige Debatte über Diesel und Luftreinhaltung geht aktuell zunehmend in eine grundsätzliche Diskussion über neue Verkehrskonzepte in Städten und Gemeinden über. Das Handwerk muss sich hier frühzeitig einbringen, da eine Mobilität durch mögliche Streckensperrungen, Verbrennerverbote oder autofreie Bereiche massiv gefährdet ist.

Mit dieser Umfrage wurden aktuelle Informationen zum Fahrzeugbestand, der Nutzung klimafreundlicher Antriebskonzepte sowie zu Belastungen durch die derzeitigen verkehrspolitischen Rahmenbedingungen gewonnen:

  • 74 Prozent der Handwerksbetriebe nutzen betriebseigene Fahrzeuge. Etwa drei Viertel des Fahrzeugbestands ist maximal zehn Jahre alt.
  • Fahrzeuge mit Dieselmotoren bilden nach wie vor 78 Prozent der handwerklichen Fuhrparks. Weitere 18 Prozent des Fahrzeugbestands werden von Benzinmotoren angetrieben. 4 Prozent entfallen auf alternative Antriebe wie Gas-, Plug-In-Hybrid-, Elektro- oder Wasserstoffbasis.
  • Trotz des noch relativ geringen Fahrzeugbestands haben sich für 84 Prozent der handwerklichen Nutzer von E-Fahrzeugen diese Fahrzeuge bewährt.
  • Noch legen sich zwar nur 4 Prozent der Betriebe darauf fest, zukünftig in jedem Fall E-Fahrzeuge anzuschaffen. Wenn sich das Fahrzeugangebot jedoch verbessert, die Anschaffungs- und Betriebskosten sinken oder sich die öffentlichen Ladeinfrastrukturen verbessern, würde sich dieser Anteil signifikant erhöhen.
  • Für 89 Prozent der Handwerksbetriebe mit eigenen Fahrzeugen bleiben diese auch in Zukunft unverzichtbar. Der Einsatz von Lastenrädern ist nur für bestimmte Gewerke als Ergänzung zu den vorhanden Fahrzeugen vorstellbar und bleibt eine Nische.
  • Als besondere Schwierigkeit im aktuellen Verkehrsgeschehen sehen die Betriebe vor allem fehlende Stellplätze bei Kunden und an Baustellen sowie Staus und Verkehrsstockungen und einen zunehmenden organisatorischen und finanziellen Aufwand für betriebliche Fahrten insgesamt.

Den Bericht zur Auswertung der Sonderumfrage auf Bundesebene sowie eine kurze regionale Zusammenfassung  stellen wir Ihnen als Download gern auf diesen Seiten gern zur Verfügung.

Für Ihre Mitarbeit danken wir Ihnen recht herzlich.

Jördis Kaczmarek

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Telefon: 0335 5619 - 120
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Lage und Rahmenbedingungen des betrieblichen Standorts sind für Handwerksbetriebe ein zentraler wirtschaftlicher Erfolgsfaktor. Entscheidet der Standort doch bspw. über die Nähe zu potenziellen Kunden und Geschäftspartnern, die Anbindung an das Straßennetz oder die Verfügbarkeit schneller Internetverbindungen. Insbesondere in den Ballungsräumen wird das Flächenangebot zudem knapper – auch aufgrund konkurrierender Nutzungen. Die Folgen können eine Verdrängung der Betriebe an die Stadtränder oder Einschränkungen bei der Erweiterung des Geschäftsbetriebs aufgrund fehlender zusätzlicher Gewerbeflächen am Standort sein. In den ländlichen Räumen erschwert hingegen häufig die mangelnde infrastrukturelle Erschließung die Weiterentwicklung des Geschäftsbetriebs.

Um die Betroffenheit der Handwerksbetriebe von diesen Entwicklungen bewerten zu können, hat der ZDH im Zuge der Konjunkturberichterstattung für das erste Quartal 2019 gemeinsam mit 26 Handwerkskammerneine Umfrage zum Thema “Betriebsstandorte im Handwerk” durchgeführt. Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg beteiligte sich aktiv an dieser Sonderumfrage.

 

Die Umfrage beinhaltete  insgesamt 7 Fragen:

  • Wie viele Betriebsstandorte haben Sie?
  • Beschreiben Sie den Standort Ihres Betriebes – Standort allgemein / Standort innerhalb der Gemeinde
  • Welche drei Standortfaktoren sind für Ihren Betrieb entscheidend?
  • Mussten Sie Ihren Standort schon einmal aufgeben?
  • Sind Sie Mieter, Eigentümer oder Pächter der genutzten Gewerbeflächen?
  • Wie groß sind die von Ihnen genutzten Flächen bzw. wie groß ist Ihr zukünftiger Flächenbedarf?
  • Wollen oder müssen Sie Ihren Standort in absehbarer Zeit (in den nächsten zwei Jahren) verlagern?

Die Umfrageergebnisse verdeutlichen, dass attraktive Gewerbeflächen insbesondere in den Ballungsgebieten knapper werden. Zudem gibt es Verdrängungstendenzen durch andere Gewerbetreibende oder Wohnbebauung und es fehlt an Erweiterungsmöglichkeiten um zu wachsen:

  • Ein Handwerksbetrieb hat durchschnittlich 1,2 betriebliche Standorte.
  • Die Mehrheit der Handwerksbetriebe ist in ländlichen Räumen ansässig.
  • Innerhalb ihrer Gemeinde sind die Betriebe vor allem in Gebieten mit einer gemischten Nutzung (Wohnen und Gewerbe) bzw. in Gebieten, die durch Ein-/Zweifamilien- oder Reihenhäuser geprägt sind, angesiedelt. Standorte in klassischen Gewerbegebieten kommen erst an dritter Stelle der Häufigkeit.
  • Bei der Auswahl des aktuellen Betriebsstandorts waren die Anbindung an das Straßennetz, die Nähe zu Laufkundschaft und das Stellplatzangebot die entscheidenden Faktoren.
  • Etwa 4 Prozent der Betriebe haben innerhalb der letzten 5 Jahre eine Standortverlagerung vorgenommen, in den Ballungsgebieten waren es in etwa doppelt so viele, was auf eine stärkere Verdrängungsdynamik hinweist.
  • Etwas mehr als jeder zweite Handwerksbetrieb hat die von ihm genutzte Immobilie gemietet oder gepachtet.
  • Durchschnittlich nutzen die Betriebe an einem Standort eine Fläche von 861 m², in den Innenstädten fällt die Standortgröße deutlich kleiner aus.
  • 8 Prozent der Betriebe planen in den kommenden beiden Jahren einen Standortwechsel. In den Innenstädten liegt dieser Anteil bei 17 Prozent. Hauptgrund für die Standortverlagerung sind fehlende Erweiterungsmöglichkeiten am aktuellen Standort.

Der Bericht zur Auswertung der Sonderumfrage auf Bundesebene sowie eine kurze regionale Zusammenfassung  stellen wir Ihnen als Download auf diesen Seiten gern zur Verfügung.

Jördis Kaczmarek

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