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Sie sind Gründungsmitglieder und Aktivisten der ersten Stunde, haben sich mit Herzblut und Engagement für ihre Innung eingesetzt: Heizungsbauermeister Gerhard Trefz war von 1990 bis 1996 stellvertretender Obermeister und bis zu seinem Ruhestand im Rechnungsprüfungsausschuss der Innung tätig. Klempnermeister Olaf Stirnat, Obermeister der Innung von 1999 bis 2005, hat den Gesellenprüfungsausschuss „Gas und Wasserinstallateur“ mit …

Sie sind Gründungsmitglieder und Aktivisten der ersten Stunde, haben sich mit Herzblut und Engagement für ihre Innung eingesetzt: Heizungsbauermeister Gerhard Trefz war von 1990 bis 1996 stellvertretender Obermeister und bis zu seinem Ruhestand im Rechnungsprüfungsausschuss der Innung tätig. Klempnermeister Olaf Stirnat, Obermeister der Innung von 1999 bis 2005, hat den Gesellenprüfungsausschuss „Gas und Wasserinstallateur“ mit aufgebaut und ist heute noch als Meisterbeisitzer im Gesellenprüfungsausschuss tätig. Stirnat ist heute Ehrenobermeister der Innung und nimmt genau wie Trefz rege am Innungsleben teil.

„Die Innung Sanitär-, Heizung und Klimatechnik Ober- und Niederbarnim wurde am 23. März 1990 gegründet, als eine der ersten in unserem Kammerbezirk“, informierte Gabriele Kosciotkowski, langjährige Geschäftsführerin der Innung. Das sei Grund genug für die heute ca. 45 Mitglieder gewesen, Ende Mai ein buntes Fest zu feiern und auf erfolgreiche und manchmal schwierige Zeiten zurückzublicken. Auch einmal Dank zu sagen für die Treue der Mitgliedsbetriebe, die Unterstützung der Fördermitglieder und Partner der Innung.
Im Schützenhaus Wandlitz wurde mit vielen Gästen und Freunden des Handwerks bei Kaffee und selbstgebackenem Blechkuchen, Wildschwein mit hausgemachtem Kartoffelsalat und dem einen oder anderem Gläschen in Erinnerungen geschwelgt. Diese konnten auch durch eine Dia-Show mit Fotos aus zahlreichen Innungsveranstaltungen noch einmal nachempfunden werden. Innungsobermeister Burkhard Marwitz hatte einige Episoden aus der  Innungsgeschichte parat. 1990 im Jahr des Aufbruchs hatten sich viele Handwerksmeister ihren großen Traum von der Selbstständigkeit erfüllt.

Um das Ansehen des Berufsstandes zu stärken, die gemeinsamen geschäftlichen Interessen und den Gemeingeist zu fördern, wurden die Handwerksinnungen wiederbelebt. „Und das war gut …..“ sagt Marwitz. Vom Vorstand und jedem einzelnen Innungsmitglied war und ist ein hohes Engagement gefordert um der Innung Bedeutung und Stärke zu geben.
„Es ging darum Traditionen wiederzubeleben. Innungen sind noch heute Quellen der fachlichen Weiterbildung und des Dazulernens, sorgen für den Zusammenhalt unter den Mitgliedern“, ist sich Handwerkskammerpräsident Wolf-Harald Krüger sicher. Auch bei der Förderung, Regelung und Überwachung der Berufsausbildung übernimmt die Innung Verantwortung und nimmt die Prüfungen ab. Er wünsche sich manchmal noch mehr ehrenamtliches Engagement seiner Handwerkskollegen.Auch deshalb sei die jahrelange engagierte Arbeit von  Männern wie Gerhard Trefz und Olaf Stirnat nicht hochgenug einzuschätzen, so der Präsident.

Er zeichnete die beiden Gründungsmitglieder der Innung mit einer Ehrenurkunde der Handwerkskammer aus.