Arbeitsschwerpunkte des ostbrandenburgischen Handwerks 2018/2019


Die Herbstvollversammlung der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) beschloss für die kommenden zwei Jahre die Tätigkeitsschwerpunkte, unter anderem folgende:

  • “Ja zum Meister” – als ideale Basis für nachhaltiges und erfolgreiches Unternehmertum und gelebten Verbraucherschutz.
  • Wir fordern Investitionen in den Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur auf allen förderalen Ebenen sowie einen flächendeckenden Internetzugang mit hinreichenden Bandbreiten im Gigabitbereich für alle Betriebsstandorte unter Gewährleistung der Netzneutralität.
  • Die Städtebauförderung ist stärker auf die Einbindung und Sicherung der vor Ort ansässigen mittelständischen Handwerksunternehmen auszurichten.
  • Die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft muss weiter intensiviert werden. Der Technologietransfer aus den Hochschulen ist durch ein professionelles Innovationsmanagement und den Einsatz von Förderzuschüssen zu stärken. Forschungsvorsprünge sind verstärkt für das Innovationspotenzial des Handwerks zu nutzen.
  • Zur Erhaltung ihrer Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit ist der Zugang zu geeigneten und mittelstandsfreundlichen Finanzierungen für das Handwerk entscheidend. Angebote der Bürgschaftsbank zur Sicherstellung der Unternehmensfinanzierung müssen beibehalten werden. Die Rückbürgschaftsquote sollte beginnend ab 2018 schrittweise geregelt werden, um eine mittelstandsfreundliche Finanzierungspolitik auch in Zukunft zu gewährleisten.
  • Die Betriebe des Handwerks benötigen einen stärkeren Zugang zu den Gemeinschaftsaufgaben “Förderung der regionalen Wirtschaftsstrukturen” und “Agrarstruktur und Küstenschutz”. Im Rahmen der vorgesehenen Überarbeitung der GRW Richtlinie setzen wir uns für eine Vereinfachung der Förderung ein.
  • Nutzung sämtlicher Potenziale über alle Förderalismusebenen hinweg durch medienbruchfreie Kommunikation zwischen Behörden. Damit ließe sich ein deutlicher Mehrwert für Verwaltung und Wirtschaft erreichen.
  • Erhalt und Stärkung des Informations- und Beratungsnetzwerkes im Handwerk und Sicherstellung eines schwellenfreien Zugangs für die Handwerksbetriebe.
  • Die Handwerkskammer setzt sich verstärkt für eine Förderung von Betriebsnachfolgen ein und wird ihr Augenmerk auf die Umsetzung der Gründungs- und Nachfolgestrategie des Landes Brandenburg legen.
  • Wir fordern einen flächendeckenden Internetzugang mit hinreichenden Bandbreiten im Gigabitbereich für alle Betriebsstandorte, da dies als Voraussetzung für die Zukunfstfähigkeit der Wirtschaft und für gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt und im ländlichen Raum anzusehen ist.

Ausführlicheres lesen Sie hier: 

Uwe Hoppe

Hauptgeschäftsführer

Telefon: 0335 5619 - 100
Telefax: 0335 5619 - 103

hgf@hwk-ff.de

Sigrid Koppe

Büroleiterin Geschäftsführung

Telefon: 0335 5619 - 100
Telefax: 0335 5619 - 103

sigrid.koppe@hwk-ff.de

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