Konjunkturumfrage im Handwerk – Herbst- und Winterausblick 2017


Volle Auftragsbücher, gestiegene Umsätze, stabile Beschäftigung: Die übergroße Mehrheit von Handwerkern und Handwerksbetrieben zwischen Oder und Spree, Prenzlau und Neuzelle kann offensichtlich nicht über Auftragsmangel klagen.

Für Stirnrunzeln sorgt dagegen der offensichtlich leergefegte Facharbeitermarkt. Zwar gelang es Handwerksbetrieben in den letzten zwölf Monaten, mehr Mitarbeiter einzustellen bzw. die Beschäftigtenzahlen in den Firmen stabil zu halten, doch der Bedarf nach (gut) ausgebildeten Mitarbeitern lässt sich über die Angebote der Arbeitsagenturen bzw. durch „Abwerben“ langfristig nicht decken. „Daher appellieren wir an unsere Mitgliedsbetriebe, ihre Zukunft durch eine aktive, breite Lehrlingsausbildung abzusichern und vorzubereiten“, so Kammerhauptgeschäftsführer Uwe Hoppe.

In vielen Handwerksfirmen steigen mit der Zahl der Aufträge auch Umsatz, Preise und Investitionsausgaben sowie die „Wartezeiten“. Durchschnittlich bis zu 13 Wochen beträgt der Auftragsvorlauf. Dabei sind die Kapazitäten der meisten Betriebe bereits voll ausgelastet. Das heißt umgangssprachlich: Mehr geht nicht!

Die aktuelle Herbstumfrage unter den Mitgliedsbetrieben weist, begünstigt durch die robuste Binnennachfrage und das anhaltende Zinstief, eine neuerliche Rekordmarke im Geschäftsklimaindex aus. Weitere Informationen finden Sie in den PDFs.

Und wer sich für die Entwicklung von Erwartungen und deren Erfüllung, von unternehmerischer Zufriedenheit und rasender wie rasanter Geschäftsentwicklung seit der großen (letzten?) Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 / 2010 ein Bild machen will, der klickt bitte hier

Michael Thieme

Pressereferent Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0335 5619 - 108
Telefax: 0335 5619 - 110

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