Die Welt schaut nach Brandenburg


Pressemeldung - 4. September 2020

Im nächsten Jahr startet die Tesla-Gigafactory in Grünheide. Auch für das Handwerk sind Wachstumsschübe durch neue Dienstleistungen und durch fachmännische Wartung/Instandsetzung, durch Bevölkerungszuzug und Wohnungs-/Hausneubau u.v.m zu erwarten. Die Aufgaben sind wahrlich “giga”. Im Bündnis “Pro Wirtschaft” fordert auch die Handwerkskammer die Landes- und Bundespolitik auf, jetzt – 2020 und 2021 – oft längst verschobene Entscheidungen zur Bildungs- und Infrastruktur zu treffen und zu verwirklichen, um in der breiten Bevölkerung eine Akzeptanz für diese Megainvestition zu schaffen. Auf www.weiter-denken.de finden Sie unser gebündeltes Forderungspapier (hier den Link setzen siehe unten). Neben Verkehrslösungen fordern wir, dass bei dem Großprojekt durch die Landespolitik zügig und mit Finanzausstattung unterstützende Maßnahmen zur Arbeitskräftesicherung in kleinen und mittleren Unternehmen zu ergreifen, um den ohnehin schon heute vorhandenen Fachkräftemangel dort nicht zu verschärfen. Für Arbeitssuchende müssen, getreu dem Motto “Fördern und Fordern”, gezielte Aus- und Weiterbildungsprogramme angeboten werden, um sie wieder in den Arbeitsmarkt integrieren zu können.

Wo ein Wille ist, ist auch Weg, heißt es im Volksmund. Wir registrieren mit Freude, dass sich durch zügige Genehmigungen und Bautempo eine rasante Dynamik entfaltet. Diese Handlungsfähigkeit wünscht sich das Handwerk auch in vielen anderen Bereichen, die uns oft hindern. Wirtschaftsfreundlichkeit muss es auch für kleine und mittlere Unternehmen geben!

Die Chancen für den Wohlstand im Land entschlossen nutzen

In knapp einem Jahr werden in Brandenburg Autos vom Band rollen, die weltweit Maßstäbe setzen hinsichtlich Antriebstechnologie, Fahrsicherheit und Fahrvergnügen. Damit weckt das Bundesland rund um die Hauptstadt Interesse in der ganzen Welt. Diesem Interesse gilt es gerecht zu werden, damit TESLA in Brandenburg ein Erfolg wird und die Wertschöpfung möglichst vielen Menschen nutzt.

Daher sind jetzt, oft längst verschobene, Entscheidungen zur Bildungs- und Infrastruktur zu treffen und zu verwirklichen, um in der breiten Bevölkerung eine Akzeptanz für die TESLA-Investition zu schaffen. Welche Erwartung das sind, hat das Bündnis „Pro Wirtschaft“ in einem Forderungspapier gebündelt und an die Landesregierung übermittelt.

„Dafür sind bei dem Großprojekt durch die Landespolitik zügig und mit Finanzausstattung unterstützende Maßnahmen zur Arbeitskräftesicherung in kleinen und mittleren Unternehmen zu ergreifen, um den ohnehin schon heute vorhandenen Fachkräftemangel dort nicht zu verschärfen. Für Arbeitssuchende bietet sich die Chance, durch gezielte Aus- und Weiterbildungsprogramme wieder in den Arbeitsmarkt integriert zu werden“, betont – aus den Erfahrungen des Solarbooms – Ostbrandenburgs Handwerkskammerpräsident Wolf-Harald Krüger vor allem für das Handwerk und die dort Beschäftigten.

Das Bündnis „Pro Wirtschaft“ setzt sich für ein wirtschaftsfreundliches Klima ein und unterstützt Ansiedlungen und infrastrukturelle Maßnahmen. Sein Ziel ist es, die wirtschaftlichen Potenziale des Landes Brandenburg noch besser zu heben.

 

Anlage: FORDERUNGSPAPIER Investitionsvorhaben TESLA zum nachhaltigen Erfolg führen

Michael Thieme

Pressereferent Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0335 5619 - 108
Telefax: 0335 56577 - 375

michael.thieme@hwk-ff.de

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