HWK begrüßt den geplanten sechsspurigen Ausbau der A12

Die Handwerkskammer Ostbrandenburg begrüßt den vom Bund eingeleiteten Planungsstart für den sechsspurigen Ausbau der Autobahn A12 ausdrücklich. Für das ostbrandenburgische Handwerk hat diese Verkehrsachse eine zentrale Bedeutung: Sie verbindet Betriebe, Mitarbeitende, Lieferketten und Kundinnen und Kunden mit Berlin, Polen und dem gesamten europäischen Wirtschaftsraum.

Die bestehende vierspurige Strecke stößt seit Jahren an ihre Grenzen. Rund 22.000 Fahrzeuge nutzen täglich die A12, darunter ein außergewöhnlich hoher Anteil von etwa 40 Prozent Lkw. Regelmäßige Staus – insbesondere im Grenzbereich – erschweren die Planbarkeit von Materiallieferungen, gefährden Termine und belasten Unternehmen ebenso wie Pendlerinnen und Pendler.

Der jetzt vom Bund bestätigte sechsspurige Ausbau samt neuer Trassierung und Oderbrücke ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit der Infrastruktur. Auch wenn die Planungsphasen umfangreich und der Baubeginn erst in einigen Jahren zu erwarten sind, ist die Entscheidung ein starkes Signal für die Region.

„Der sechsspurige Ausbau der A12 ist ein entscheidender Schritt für die wirtschaftliche Zukunft unserer Region. Unsere Handwerksbetriebe sind auf verlässliche Verkehrswege angewiesen – Staus, Verzögerungen und unplanbare Fahrzeiten dürfen nicht zum Normalzustand gehören. Die A12 ist für Ostbrandenburg eine Lebensader. Eine leistungsfähige Infrastruktur stärkt unsere Betriebe, sichert Arbeitsplätze und erhöht die Attraktivität des gesamten Wirtschaftsstandorts. Deshalb unterstützen wir den Ausbau ausdrücklich.“
Martin Römer, Pressesprecher der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg

Der Ausbau der A12 ist eine Investition in die Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Stabilität in Ostbrandenburg.

Radiointerview: RBB | Antenne Brandenburg vom 24.02.2026 – 18:30 Uhr

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