HWK | Silke Köppen
Zum 30. September 2026 hat das ostbrandenburgische Handwerk mit 981 neuen Ausbildungsverträgen 17 Abschlüsse mehr registriert als im Vorjahr (2025: 964). Damit setzt sich der positive Trend des Vorjahres fort. Davon wurden 945 Ausbildungsverträge direkt mit Betrieben abgeschlossen (2025: 927). 36 Abschlüsse entfielen auf die außerbetriebliche Ausbildung (davon 8 nach § 240 SGB III und 28 nach § 66 BBiG / § 42 HwO).
Erneut sind die technischen und handwerkstypischen Berufe besonders gefragt. Zu den Top-Berufen zählen der
- Kfz-Mechatroniker/in mit 197 Neuabschlüssen (2025: 185),
- der Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik mit 139 (2025: 104) und
- der/die Elektroniker/in mit 84 Verträgen (2025: 100).
- Auch der Tischler/in (55) und der/die Dachdecker/in (38) gehören zu den stark besetzten Berufen.
„Dass wir in Ostbrandenburg erneut mehr Ausbildungsverträge abschließen konnten als im Vorjahr, ist ein starkes Signal für das Handwerk und die ganze Region. Mit 981 Neuabschlüssen zeigen unsere Betriebe, dass sie Verantwortung für die Fachkräfte von morgen übernehmen – allen Herausforderungen des Marktes zum Trotz. Der spürbare Anstieg bei den technischen Berufen wie Kfz-Mechatronik und Anlagenmechanik macht deutlich: Das Handwerk ist attraktiv, zukunftsfest und leistet seinen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses.“
Michaela Schmidt
Leiterin Berufsbildung
Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg

Bei den 981 neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnissen haben 164 junge Frauen einen Lehrvertrag unterschrieben, 817 neue Auszubildende sind männlich.
Die Verteilung auf die Region gestaltet sich wie folgt:
