hwk-ff.de/Martin Römer
2.236 Azubis im Handwerk
Die Ausbildungszahlen im Handwerk entwickeln sich in Ostbrandenburg erfreulich. Ende Juli verzeichnet die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg mit 685 neu eingetragenen Berufsausbildungsverträgen 55 Verträge mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres (630). Ein deutliches Plus – und das trotz einer anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage.
Insgesamt befinden sich derzeit 2.236 junge Menschen in der Region in einer handwerklichen Ausbildung. Davon lernen 757 im ersten Lehrjahr, 698 im zweiten, 616 im dritten und 165 im vierten Lehrjahr.
Für Michaela Schmidt, Leiterin der Berufsbildung der Handwerkskammer, ist diese Entwicklung ein wichtiges Signal: „Immer mehr junge Menschen suchen nach einem Beruf mit Zukunft, Sicherheit und echten Entwicklungsmöglichkeiten. Das Handwerk bietet genau das. Moderne Technologien und Künstliche Intelligenz verändern unsere Arbeitswelt, ersetzen aber nicht das handwerkliche Können. Im Gegenteil: Sie unterstützen Fachkräfte und machen viele Berufe noch attraktiver.“
Ob beim Bauen, Installieren, Reparieren oder Gestalten – handwerkliche Arbeit bleibt unverzichtbar. Gleichzeitig eröffnen digitale Technologien neue Möglichkeiten und machen viele Berufe innovativer und abwechslungsreicher als je zuvor.
Trotz der positiven Entwicklung sind in vielen Gewerken noch Ausbildungsplätze frei. Aktuell sind in der Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer 172 freie Lehrstellen ausgeschrieben. Wer sich jetzt noch für eine Ausbildung entscheidet oder die Sommerferien für ein Praktikum nutzt, hat beste Chancen, den passenden Beruf und Ausbildungsbetrieb zu finden.