Arbeitsminister Wilke besuchte Vorjahrespreisträger HIS Dommisch in Mittenwalde
Ab sofort werden wieder Brandenburgs beste Ausbildungsbetriebe gesucht. Bei einem Besuch der HIS Dommisch GmbH in Mittenwalde (Dahme-Spreewald) gab Arbeitsminister René Wilke am heutigen Montag den Startschuss für die Bewerbungsphase des diesjährigen Brandenburgischen Ausbildungspreises (BAP). Die in Mittenwalde (Dahme-Spreewald) ansässige Heizungsund Sanitärtechnikfirma gehörte im letzten Jahr zu den BAP-Preisträgern. 2026 wird die Auszeichnung, die unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dietmar Woidke steht, bereits zum 22. Mal vergeben. Die Bewerbungsfrist für den Preis, der in elf Kategorien verliehen wird, läuft vom 27. April bis 30. Juni 2026, die feierliche Preisverleihung findet am 11. November in Potsdam statt. Die Gewinner der einzelnen Kategorien erhalten jeweils 1.000 Euro Preisgeld.
Arbeitsminister René Wilke: „Brandenburgs Ausbildungsbetriebe sind der Motor für Brandenburgs wirtschaftliche Entwicklung. Unternehmen, die kontinuierlich, innovativ und in hoher Qualität ausbilden, sichern unsere Fachkräfte von morgen. Mit Expertise, Engagement und Leidenschaft motivieren sie den beruflichen Nachwuchs, stärken so den Arbeitsmarkt und damit auch den Wirtschaftsstandort Brandenburg. Ich bin sicher, in Brandenburg gibt es noch viele Ausbildungsbetriebe, die genauso kreativ und vorbildlich sind wie die HIS Dommisch GmbH, die im letzten Jahr einen der Ausbildungspreise gewonnen hat. An diese Unternehmen appelliere ich daher: Bitte bewerben Sie sich jetzt und zeigen Sie damit, wie vielfältig, wie modern und wie hochwertig im Land Brandenburg ausgebildet wird!“
Der Brandenburgische Ausbildungspreis wird einmal jährlich von den Partnern des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses verliehen, einem Bündnis aus Wirtschaft, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Brandenburger Landesregierung. In die Bewertung der einzelnen Bewerbungen fließen folgende Kriterien ein:
• Kontinuität in der Ausbildung
• Qualität der Ausbildung (u. a. Unterstützung/Förderung der Auszubildenden, Nutzung digitaler Formate)
• Innovative Ausbildungselemente (u. a. Mitgestaltung digitaler Transformationsprozesse)
• Berücksichtigung der spezifischen Situationen von Auszubildenden mit Behinderungen oder Migrationsgeschichte
• ehrenamtliches Engagement der Ausbildungsbetriebe.
Im vergangenen Jahr hatten sich 72 Brandenburger Unternehmen um den Ausbildungspreis beworben.
Weiterführende Informationen und einen Erklärfilm zum Wettbewerb finden Sie auf der Website www.ausbildungspreis-brandenburg.de.