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Die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben am 1. Juni 2026 anlässlich der gemeinsamen Auftaktveranstaltung des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und des Zentralverbands des Handwerks zum „Sommer der Berufsausbildung“ das Arbeitsprogramm für die Laufzeit 2026 bis 2029 veröffentlicht.
Die Vereinbarung umfasst die Schwerpunkte
1. Herausforderungen am Ausbildungsmarkt angehen,
2. Berufliche Orientierung stärken,
3. Unterstützungsangebote und -bedarfe zusammenbringen sowie
4. den Sommer der Berufsausbildung als gemeinsame Initiative der Allianz fortführen.
Die kurz gehaltene Erklärung beschränkt sich auf die wesentlichen Handlungsschwerpunkte, die nach aktuellem Stand in den kommenden drei Jahren anzugehen sind.
Aus Sicht des ZDH ist vor allem hervorzuheben, dass Themen aufgegriffen wurden, die für die Fachkräftenachwuchssicherung im Handwerk von großer Bedeutung sind, insbesondere
– die Stärkung von Grundkompetenzen, auch durch eine ausbildungsvorbereitende und ausbildungsbegleitende Förderung,
– der Einsatz für die Gleichwertigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung,
– die Abstimmung vorhandener Unterstützungsangebote und Förderleistungen auf-einander und die Erhöhung von deren Bekanntheit, u. a. der Einstiegsqualifizierung, der Assistierten Ausbildung, der Berufssprachkurse für Auszubildende und von VerAplus.
Ebenso konnte der ZDH erreichen, dass sich die Allianzpartner zu Beginn der neuen Arbeitsperiode einer datenbasierten Analyse des Ausbildungsmarkts mit wissenschaftlichen Inputs widmen werden, die auch die Herausforderungen für die betriebliche Seite in den Blick nehmen. Auf dieser Grundlage soll die weitere Ausrichtung der Allianzarbeit erfolgen. Das Arbeitsprogramm der Allianz wird insbesondere mit Blick auf die Themenfelder Berufsorientierung, Unterstützungsangebote und Förderung von Grundkompetenzen voraussichtlich Wechselwirkungen mit entsprechenden Vereinbarungen auf der Länderebene haben.
Quelle: zdh.de