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Das Handwerk hat sich in diesem Jahr wieder an der von der KfW Bankengruppe durchgeführten Unternehmensbefragung beteiligt. Die Befragung wurde im Zeitraum Anfang März bis Ende April 2026 durchgeführt und die Antworten beziehen sich auf die letzten 12 Monate vor dem Befragungszeitraum. Vom Handwerk beteiligten sich 883 Betriebe, die im KfW-Sample einen Anteil von 56,6 Prozent belegen. Aus den Ergebnissen lassen sich wichtige Tendenzaussagen zur wirtschaftlichen Situation und der Finanzierungslage im Handwerk ableiten.
Die Umfrage zeigt, dass das Handwerk weiterhin unter konjunkturellem Druck steht. Fast die Hälfte der Betriebe meldet einen Nachfragerückgang bei Produkten und Dienstleistungen; auch die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate bleiben gedämpft. Zugleich berichten viele Betriebe von einer verschlechterten Eigenkapitalbasis, schlechteren Ratingnoten und einem erschwerten Kreditzugang.
Auch die Investitionstätigkeit bleibt zurückhaltend. Zwar sehen knapp 90 Prozent der Betriebe Investitionsbedarf, tatsächlich plant jedoch nicht einmal die Hälfte Investitionen. Als zentrale Hemmnisse nennen die Betriebe die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, hohe Kosten für Energie, Material und Löhne sowie fehlende Eigenmittel.
Den ausführlichen Bericht entnehmen Sie bitte dem Download auf diesen Seiten.
Quelle: ZDH im August 2026