HWK | Michael Thieme
Prenzlau – Handwerk hautnah erleben: Mit der ersten Lehrberufeschau des Handwerks 2026 wurde in Prenzlau ein starkes Zeichen für praxisnahe Berufsorientierung gesetzt. Rund 300 Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, sich über Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk zu informieren – und vor allem selbst aktiv zu werden.
Insgesamt 20 Ausstellerbetriebe präsentierten ihre Gewerke und luden an zahlreichen Stationen zum Mitmachen ein. Ob handwerkliches Geschick testen, neue Techniken ausprobieren oder direkt mit Auszubildenden und Betriebsinhabern ins Gespräch kommen – die Jugendlichen erhielten authentische Einblicke in den Arbeitsalltag verschiedenster Berufe.
Die Bandbreite reichte von klassischen Gewerken bis hin zu modernen Handwerksberufen: Vom Arbeiten mit Holz und Metall über Tätigkeiten im Lebensmittelhandwerk bis hin zu technischen Aufgabenfeldern wurde deutlich, wie vielfältig und zukunftsorientiert das Handwerk aufgestellt ist.
Besonders im Fokus stand dabei das aktive Erleben: Statt reiner Informationsvermittlung konnten die Schülerinnen und Schüler selbst anpacken und so ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten entdecken. Die positive Resonanz zeigte sich in der großen Beteiligung sowie in den zahlreichen Gesprächen an den Ständen.
Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Betrieben, die mit großem Engagement diese Veranstaltung ermöglicht und den Jugendlichen wertvolle Einblicke in ihre Berufe gegeben haben.
Ziel der Lehrberufeschau ist es, junge Menschen frühzeitig für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern und ihnen Perspektiven für ihren beruflichen Weg aufzuzeigen. Denn das Handwerk bietet nicht nur sichere Arbeitsplätze, sondern auch vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten – von der Ausbildung bis zur Selbstständigkeit.
Fazit: Die erfolgreiche Premiere in Prenzlau macht deutlich, wie wichtig praxisnahe Formate für die Berufsorientierung sind. Das Handwerk zeigt eindrucksvoll: Zukunft entsteht mit den eigenen Händen.