Die Erbschaftsteuer steht erneut auf der politischen Agenda und mit ihr die Frage, ob Betriebsübergaben an die nächste Generation künftig deutlich stärker als bisher besteuert werden sollen. In dieser Woche hat sich auch das Bundesverfassungsgericht mit dieser Frage beschäftigt. Der ZDH hat an der mündlichen Verhandlung teilgenommen. Ein Schwerpunkt der Verfassungsrichter bei der Befragung der als Sachverständige geladenen Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft war die Verfügbarkeit sowie die Aussagekraft empirischer Daten u. a. zu ökonomischen Auswirkungen des geltenden Erbschaftsteuerrechts.
Damit ergibt sich für die nun erwartbare politische Debatte sowie eine etwaige notwendige Erbschaftsteuerreform im Nachgang des in den kommenden Monaten erwarteten Verfassungsgerichtsurteils eine hohe Relevanz von Daten zu Fragen der Unternehmensnachfolge und der Auswirkung der Erbschaftsteuerlast auf die Unternehmensfortführung, das Investitionsverhalten von Betrieben sowie den Bestand von Arbeitsplätzen.
Der ZDH greift die Entwicklungen aus der mündlichen Verhandlung unmittelbar auf und führt ab sofort gemeinsam mit wissenschaftlicher Begleitung durch das Deutsche Handwerksinstitut (DHI) eine Betriebsumfrage durch.
Die Umfrage ist unter dem Link ZDH-Sonderumfrage zur Erbschaftsteuer bis zum 8. Dezember 2026 erreichbar.
Ziel der Umfrage ist ein realistisches Bild der aktuellen Lage in den Betrieben zu gewinnen, um die Interessen des Handwerks in der weiteren Debatte sachlich und fundiert vertreten und die Auswirkungen möglicher Reformen für das Handwerk verlässlich einschätzen zu können.
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie den Fragebogen online ausfüllen würden.
Wenn Ihr Unternehmen zu den aufgeführten teilnehmenden Gewerken (siehe „Downloads“) gehört, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie den Fragebogen unter https://zdh-umfragen.de/betriebsnachfolge, ausfüllen würden.
Die Online-Umfrage ist ab sofort freigeschaltet und läuft bis zum 08. Dezember 2026.
Die Umfrage wird anonym durchgeführt. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und nur in Gesamtergebnissen veröffentlicht.
Bitte nehmen Sie sich kurz Zeit, um die folgenden Fragen zu beantworten. Sie helfen uns damit, Ihre Interessen gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten, die Rahmenbedingungen für Ihre handwerkliche Tätigkeit zu verbessern und die Stärke des Handwerks auch in Zukunft erhalten zu können.
Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg