Gemeinsam mit dem ZDH haben wir eine Umfrage zur „Finanzierung und Nachhaltigkeit im Handwerk“ durchgeführt.
Die Auswertung der Sonderumfrage „Finanzierung und Nachhaltigkeit im Handwerk“ zeigt, dass Handwerksbetriebe einen deutlichen Fokus auf ressourcenschonende und nachhaltige Investitionen legen, wobei sie diese vorrangig aus Eigenmitteln finanzieren.
Wesentliche Ergebnisse:
- Mehr als ein Fünftel der Handwerksbetriebe investierte in den 12 Monaten vor der Befragung in Maßnahmen, die auf Energie- und Ressourcenschonung ausgerichtet sind oder die Nachhaltigkeit der Betriebe verbessern. Eigenmittel sind die dominierende Quelle, um diese Maßnahmen zu finanzieren. Wenn externe Finanzierungen genutzt werden, handelt es sich vorrangig um Bankenfinanzierung, öffentliche Förderprogramme oder Leasing. Der Kapitalmarkt als Finanzierungsquelle ist weitgehend irrelevant.
- Nachhaltigkeitsinformationen werden überwiegend nur dann systematisch aufbereitet, wenn Dritte diese anfordern. Hintergrund ist der hohe bürokratische Auf-wand, den Betriebe für die Datenerfassung betreiben müssen. Alarmierend ist der Anteil der Betriebe, die den Aufwand für die Zusammenstellung der geforderten Nachhaltigkeitsinformationen als nicht leistbar einschätzten und deshalb bereits einen Auftrag verloren haben bzw. bei denen ein Kreditvertrag nicht zustande kam.
- Der Vergleich zwischen der Anzahl der Betriebe, die in ressourcenschonende und nachhaltige Maßnahmen investiert haben und denen, die Aufforderungen zur Offenlegung von Nachhaltigkeitsinformationen erhalten haben, zeigt, dass Handwerksbetriebe auch dann in Nachhaltigkeit investieren, wenn sie keine ESG-Daten erheben.
Der ausführlichen Bericht, den wir Ihnen als Download gern zur Verfügung stellen, bietet Ihnen einen kompakten und zugleich tiefgehenden Einblick in die aktuellen Entwicklungen.
Quelle: ZDH im Januar 2026