Erwerbsmigration: Vermittlung qualifizierter Fachkräfte aus Usbekistan im Rahmen der „Talent Days“ des FIT for German Climate Businesses Projekts.
Im Rahmen des von ZDH und der BA durchgeführten Zuwanderungsprojekts „FIT for German Climate Businesses“ besteht für Arbeitgeber im Handwerk die Möglichkeit, sprachlich vorqualifizierte Fachkräfte aus Usbekistan einzustellen. Die Fachkräfte werden ihre B1-Sprachprüfung im Februar ablegen und können voraussichtlich im März/April 2026 nach Deutschland einreisen.
Am 18. und 19. Februar dieses Jahres haben Handwerksbetriebe im Rahmen der „Talent Days“ des Projekts „Future International Talents for German Climate Businesses“ die Möglichkeit, Bewerbungsgespräche mit Fachkräften aus Usbekistan zu führen.
Die Talent Days finden an beiden Tagen jeweils im Zeitraum 9-13 Uhr statt. Die virtuellen Bewerbungsgespräche sind auf 30 Minuten angesetzt. Die Frist zum Einreichen von Interessensbekundungen endet am 12. Februar. Um den organisatorischen Ablauf zu erleichtern und den Bewerbern zudem die Möglichkeit zu geben, sich auf die Gespräche mit den Handwerksbetrieben vorzubereiten, können Sie Terminpräferenzen der Betriebe in das beigefügte Dokument eintragen und uns dieses gemeinsam mit einem kurzen Profil des Betriebs (siehe Vorlage) bis zum Fristablauf zusenden.
Kontakt: https://www.fitforclimate.de/kontakt/
Die Profile der Bewerber können auf der Website des Projekts eingesehen werden. Dort stehen gewerkspezifische Mappen zum Download bereit. Insgesamt stehen drei Beton- und Stahlbetonbauer sowie zehn Elektroniker (Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik sowie Maschinen und Antriebstechnik) für die Vermittlung zur Verfügung.
Die Bewerber befinden sich derzeit im B1-Sprachkurs und werden die B1-Sprachprüfung Anfang Februar ablegen. Alle Bewerber verfügen bereits jetzt über ein A2-Sprachzertifikat des Goethe-Instituts. Darüber hinaus sind ihre in Usbekistan erworbenen Berufsabschlüsse staatlich anerkannt und durch die Handwerkskammer Münster bereits auf Anerkennungsfähigkeit vorgeprüft. Die BQFG-Verfahren selbst werden angestoßen, sobald ein Bewerber an einen Betrieb vermittelt wurde. Aufgrund der bisherigen Erfahrung gehen wir davon aus, dass die Dauer der Anpassungsqualifizierung ca. 40 Wochen beträgt. Hierbei handelt es sich in der Regel um betriebliche wie überbetriebliche Maßnahmen, die der Bewerber absolvieren muss, um eine volle Anerkennung seiner im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen und damit die Gleichwertigkeit zum jeweiligen deutschen Referenzberuf zu erhalten. Während der Anpassungsqualifizierung bzw. während des Anerkennungsverfahrens arbeiten die Personen bereits im Betrieb mit.
Quelle: zdh.de
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