HWK | Martin Römer
Mit einer kompakten und praxisnahen Fortbildung zum Bauvertragsrecht reagiert das Bildungszentrum der Handwerkskammer heute auf den hohen Informationsbedarf im Bauhandwerk. Im Fokus der Veranstaltung stehen die rechtlichen Grundlagen nach BGB, der Verbraucherbauvertrag sowie die VOB/B – von der Angebotsphase über die Ausführung bis hin zur Abrechnung von Bauleistungen.
Die Fortbildung richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Bauleiter sowie kaufmännisch Verantwortliche, die tagtäglich mit Bauverträgen arbeiten und rechtliche Risiken minimieren wollen. Anhand aktueller Beispiele werden typische Problemfelder beleuchtet, die in der Praxis immer wieder zu Unsicherheiten und Streitfällen führen.
„Rechtssicherheit wird immer wichtiger“
Begleitend zur heutigen Veranstaltung hat Sven Kaczkowski, Leiter des Bildungszentrums, in einem Radiointerview mit Antenne Brandenburg die Bedeutung des Themas unterstrichen:
Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen unter anderem:
- Unterschiede und Anwendungsbereiche von BGB- und VOB/B-Verträgen
- Anforderungen an Verbraucherbauverträge
- rechtssichere Angebotsgestaltung
- typische Fehler bei Abrechnung und Nachträgen
- aktuelle Rechtsprechung mit Praxisbezug
Die gute Nachfrage zeigt, wie groß der Weiterbildungsbedarf im Bereich Bauvertragsrecht ist. Das Bildungszentrum der Handwerkskammer versteht das Angebot als Teil seines kontinuierlichen Engagements für die Qualifizierung und Stärkung der regionalen Handwerksbetriebe.