ZDH-Betriebsbefragungen zur Corona-Krise | HWK-FF.DE

Sonderumfragen ZDH ZDH-Betriebsbefragungen zur Corona-Krise

Die Auswirkungen des Coronavirus auf die deutsche Wirtschaft insgesamt und natürlich auch auf die Handwerksbetriebe sind bereits erheblich. Erwartet werden muss zudem, dass die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Ausbreitung in den kommenden Wochen weiter zunehmen werden.

Um ein aktuelles Bild von der Betroffenheit der Betriebe zu erhalten, führte der ZDH seit März 2020 eine sich regelmäßig wiederholende Online-Befragung von Handwerksbetrieben durch.

Ergebnisse der 12. Befragung in der 21. KW 2021:

Die zwölfte Betriebsbefragung wurde vom 25. bis 30. August 2021 durchgeführt. Insgesamt haben sich 1.654 Betriebe beteiligt.

Es zeigt sich, dass die pandemische Atempause in den Sommermonaten auch den Geschäften der Handwerksbetriebe zugutegekommen ist. Deutlich weniger Betriebe sind aktuell von Umsatzeinbußen betroffen, die zudem geringer ausfallen als zuvor. Gleichzeitig steigen die Auftragsbestände der Betriebe erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie und schaffen eine gute Grundlage für die weitere Erholung der Geschäftslage im Herbst.

Die wirtschaftlichen Perspektiven haben sich zuletzt in vielen Betrieben aufgehellt und die Erwartungen für die kommenden Monate haben sich deutlich verbessert. Das Vor-Corona-Niveau bei den betrieblichen Umsätzen und der Beschäftigung wird aber auch im Herbst voraussichtlich noch nicht erreicht werden. Zudem bestehen für die Erholung der Konjunktur weiter viele Risiken.

Neben dem weiteren Pandemie-Geschehen muss dazu das erneut gestiegene Ausmaß der Lieferkettenstörungen bei vielen Rohstoffen, Materialien und Vorprodukten gezählt werden. Inzwischen melden 3 von 4 Handwerksbetrieben, davon betroffen zu sein. Der Geschäftsbetrieb wird dadurch massiv beeinflusst und Aufträge müssen verschoben oder storniert werden, weil das Material fehlt. Nicht selten werden bestehende Aufträge zum betriebswirtschaftlichen Verlustgeschäft und drohen die infolge der Corona-Krise ohnehin geschwächte wirtschaftliche Substanz der Betriebe weiter zu verringern. Besonders von den Folgen der Corona-Pandemie betroffenen Betrieben müssen die bestehende Unterstützungsinstrumente deshalb weiterhin offenstehen.

Die ausführliche Auswertungen stellen wir Ihnen gern auf dieser Seite als Download zur Verfügung.

 

Quelle: ZDH im September 2021