Sonderumfrage “Fachkräftesicherung im Handwerk”


Schneller als erwartet findet die deutsche Wirtschaft aus der schwersten Rezession der Nachkriegszeit. Auch im Handwerk hat sich die Geschäftsentwicklung seit dem Frühjahr 2010 spürbar beschleunigt. Die Auslastung der betrieblichen Kapazitäten ist gestiegen und die Auftragsbestände liegen im Durchschnitt um knapp eine Woche über dem Vorjahresniveau. Zwar können die meisten Betriebe die zusätzliche Nachfrage noch mit dem bestehenden Personal bewältigen, allerdings werden in zahlreichen Betrieben, die besonders stark vom konjunkturellen Aufschwung profitieren, schon heute zusätzliche Fachkräfte gesucht. Der Fachkräftebedarf dürfte sich im laufenden Jahr verstärken, zumal die Perspektiven für die Handwerkswirtschaft positiv sind und der Aufwärtstrend sich fortsetzen dürfte.

Dabei stehen die Betriebe aber nicht selten vor dem Problem, die offenen Stellen trotz der immer noch beträchtlichen Arbeitslosigkeit nicht mit geeigneten Fachkräften besetzen zu können. In manchen Handwerkszweigen übersteigt die Anzahl der offenen Stellen bereits die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Fachleute in diesem Gewerk.

Vor diesem Hintergrund führte der Zentralverband des Deutschen Handwerks in Zusammenarbeit mit den Handwerkskammern eine Umfrage zum Thema „Fachkräftesicherung im Handwerk“ durch. Mit der Umfrage sollte ermittelt werden, wie hoch der aktuelle Fachkräftebedarf im Handwerk ist, ob und in welchem Ausmaß Probleme bei der Besetzung der offenen Stellen auftreten, welche Probleme hauptsächlich der Besetzung entgegenstehen und mit welchen Strategien die Betriebe selber ihren Fachkräftebedarf in der Zukunft sicherstellen wollen.

Der Fragebogen umfasste sieben Fragen.

  1. Wollen Sie derzeit oder in den kommenden Monaten Fachkräfte einstellen?
  2. Wie viele offene Stellen für Fachkräfte gibt es in Ihrem Betrieb?
  3. Wie gestaltet sich die Personalbeschaffung von Fachkräften für Ihren Betrieb?
  4. Was sind Hauptprobleme für eine Stellenbesetzung?
  5. Hatten Sie im letzten Ausbildungsjahr Probleme, Ihre Ausbildungsplätze zu besetzen?
  6. Wie viele Ihrer Beschäftigten werden in den nächsten 5 Jahren voraussichtlich in den Ruhestand gehen?
  7. Was tun Sie oder wollen Sie in Ihrem Betrieb tun, um Ihren Fachräftebedarf in der Zukunft zu sichern?

Eine Auswertung stellen wir Ihnen auf diesen Seiten gern als Download zur Vefügung.

Für Ihre Mitarbeit danken wir Ihnen recht herzlich.

Jördis Kaczmarek

Sekretariat Gewerbeförderung

Telefon: 0335 5619 - 120
Telefax: 0335 5619 - 123

joerdis.kaczmarek@hwk-ff.de

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